Durchhänger? 6 Tipps für mehr Motivation im Alltag

In: Achtsamkeit, Lifestyle
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Zu Anfang des Jahres eher Durchhänger als Durchstarter? Dann unbedingt schnell weiterlesen! Ich habe heute 6 Tipps für mehr Motivation im Alltag für Euch.

Irgendwie dachtest Du, Du legst einen Raketenstart ins neue Jahr hin. Neues Jahr, neues Ich. Im Privatleben und im Job wird jetzt alles angegangen, das Ende des Jahres im Weihnachts-Winterschlaf mit vielen Kartoffelklößen im Bauch liegen geblieben ist.

Und dann schlurfst Du morgens aus dem (so schön warmen Bett) in die kalte Küche. Und noch während der Wasserkocher oder die Kaffeemaschine blubbert, denkst Du: Kann ich nicht einfach wieder ins Bett? Draußen ist es grau. Und statt mit vollem Elan an den Schreibtisch oder ins Büro zu sprinten, ist alles viel mehr eine Überwindung.

Keine Angst. Auch wenn es Dir Social Media anders weismachen will: Es springt vor allem im Januar nicht jeder sofort hochmotiviert morgens aus dem Bett. Trotzdem können wir den Winterblues und einen kleinen Durchhänger mit einigen Tricks überlisten.

Bye-Bye Durchhänger! Hier sind meine Tipps für mehr Motivation im Alltag

#1 Zieh Dich nicht selbst gedanklich runter

Entweder denkt man es nur, oder es steht schon in der WhatsApp an die beste Freundin. „Boah, auf die Buchhaltung heute habe ich ja mal so gar keinen Bock.“ Auch wenn die Ablage zu sortieren, wohl kaum die Lieblingsaufgabe im Job ist: Versuchen sich selbst gedanklich auszutricksen. Indem man positive Assoziationen verknüpft. Beispielsweise wenn das „Null-Bock-Gefühl“ kommt, daran denken, wie gut es sich anfühlt, wenn alles einsortiert und die Ablage leer ist. Oder sich selbst belohnen: Wenn ich diese Aufgabe geschafft habe, dann gönne ich mir mit meiner Kollegin ein Lunch im Lieblingsrestaurant.

Rede Dir auf keinen Fall selbst ein, dass Du Dich gerade beispielsweise nicht konzentrieren kannst. In solche Muster fallen wir oft. „Gerade geht bei mir einfach nichts.“ Innerlich die Reißleine ziehen. „Doch das klappt jetzt.“ Und einmal aufstehen, Fenster aufreissen und ein paar Mal tief durchatmen kann dabei Wunder bewirken.

#2 Du brauchst einen Ausgleich – und zwar einen sportlichen

„Was will die denn jetzt? Da schleppe ich mich schon zur Arbeit und dann soll ich mich auch noch zum Sport motivieren?“ Das ist falsch gedacht. Denn gerade etwas sportliche Betätigung ist eine echte Motivationshilfe im Alltag. Ihr wisst schon: Endorphine werden freigesetzt und und und. Schon eine halbe Stunde Yoga morgens oder abends kann Dir helfen, motivierter durch die Woche zu kommen. Du siehst: Es muss kein Halb-Marathon draußen im Regen sein.

Oft denken wir nach dem Feierabend: Am besten komme ich jetzt runter, indem ich mich auf die Couch knalle. Aber ehrlicherweise komme ich am besten und am motiviertesten durch die Woche, wenn ich mir 2-3 Mal kleine Sportsessions einplane.

Hier habe ich übrigens einen Artikel geschrieben, wie ich meine Sport-Vorsätze auch wirklich umsetze.

Deine To-Do-Liste kann Dich – richtig angegangen – super motivieren

#3 Schieb die unangenehme Aufgabe nicht so weit weg

Das Umsetzen dieses Tipps fällt mir teilweise auch selbst wahnsinnig schwer. Ich neige auch dazu erst die Dinge zu erledigen, die mehr Spaß machen und das nervige To-Do immer weiter wegzuschieben. Allerdings habe ich gemerkt, dass mich das immer so viel Motivation kostet. Selbst die anderen Dinge werden davon überschattet, dass ich daran denke, dass ich „das“ ja auch noch machen muss.

Das kann übrigens ein Job-To-Do sein, aber auch etwas Privates wie beispielsweise die Wohnung putzen. Oft sind die ganzen negativen Gedanken, die man sich vorher über etwas macht so viel „motivationsraubender“. Und wenn man das vor sich Hergeschobene dann in zwei Stunden erledigt hat, kann man sich viel motivierter an andere Aufgaben machen. Ohne dass diese auch „überschattet“ sind.

#4 Der erste Task sollte aber etwas schnell zu erledigendes sein

Die allererste Aufgabe des Tages sollte allerdings etwas sein, das Du schnell erledigen kannst. Kannst Du schon in der ersten Stunde etwas von der To-Do-Liste abhaken und zur nächsten Aufgabe übergehen, dann motiviert das unglaublich. Und dann kannst Du die „unangenehme“ Aufgabe angehen.

#5 Unterschätze nicht Deine Morgenroutine

Morgenrituale sind auch für mehr Motivation im Alltag wahnsinnig wichtig. Klingt auf das erste Lesen vielleicht etwas spirituell und nicht im hektischen Alltag umsetzbar. Das stimmt aber gar nicht. Denkt einfach mehr an das Wort Morgenroutine als an Morgenrituale. Eine Morgenroutine kann auch daraus bestehen, jeden Tag um dieselbe Uhrzeit aufzustehen und sich bei einem kleinen Frühstück fünf Minuten Zeit für sich zu nehmen. Es muss nicht immer gleich ein Workout oder eine Meditation sein.

Ich merke im Home Office immer, dass ich viel schwieriger motiviert und effizient arbeite, wenn ich morgens zu unterschiedlichen Zeiten aufstehe und keinen festen Ablauf habe.

#6 Affirmationen für mehr Motivation im Alltag nutzen

Übrigens helfen mir gerade auch Affirmationen sehr, wenn es um mehr Motivation im Alltag geht. Dabei sucht man sich eine positive Aussage, die man täglich wiederholt. Keine Angst, das müsst Ihr jetzt nicht Mantra-mäßig im Büro laut vor Euch her murmeln. Statt morgens vor dem Spiegel im Bad zu stehen und zu sich selbst zu sagen „Boah keinen Bock“, lieber sich selbst positiv zureden. „Das Meeting heute wird super, weil ich mich gut vorbereitet habe.“ Wirkt Wunder.

Habt einen tollen Tag und ich wünsche Euch viel Motivation für den Rest der Woche!

Bild: Dennis Kayser


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