Weekly Update: Ostern mal anders & Insta-Sport-Druck

In: Lifestyle
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Dieses Ostern ist für viele von uns nicht so wie in den letzten Jahren. Dafür hatte ich über Ostern wieder ein wichtiges Learning – es hatte mit Instagram und Sport zu tun.

Ostern mal anders – das fiel mir direkt als Headline für den Wochenrückblick ein. Unsere typischen Oster-Pläne wären ein Besuch bei den Eltern gewesen. Oft auch mit einem Date mit Sarah und Chris, da unsere Eltern in derselben Gegend wohnen. Dieses Jahr wollten wir aber ohnehin Anfang Mai nach Süddeutschland (meine Mutter hat Anfang Mai auch Geburtstag) und überlegten, über die Ostertage nach Kopenhagen zu fahren. Obwohl wir schon jahrelang in Hamburg wohnen, war ich bisher noch nie in Kopenhagen und das wollten wir dieses Jahr unbedingt ändern.

Aber natürlich wurde weder die eine Option, noch die andere etwas und wir haben Social Distancing auch an den Osterfeiertagen hier in Hamburg sehr, sehr ernst genommen.

Ostern mal anders – dafür mit einem Learning

Am Freitag haben wir beide auch etwas Arbeit aufgeholt. Es war aber gar nicht schlimm, am Feiertag zu arbeiten, denn wir wussten ja, dass wir noch ganze drei Tage „Wochenende“ übrig haben.

Zum Glück beschenkte uns Hamburg auch an den Ostertagen mit unfassbar viel Sonnenschein. Sicher geht es Euch ähnlich. Mir tut die Sonne gerade so gut. Und ich komme mehr innerlich zur Ruhe, wenn ich Sonnenspaziergänge und Sonnenpausen machen kann.

Da wir erst am Samstag einkaufen konnten und da schon im Supermarkt alles leer geplündert war, gab es diese Ostern keine typischen Schoko-Osterhasen für uns. Und mit Tortillas am Ostersonntag auch kein traditionelles Osteressen. Aber dann gab es eben eine Oster-Papaya zum Frühstück. Ist doch eh gerade alles anders.

Sport und der Insta-Druck

Über die Ostertage hatte ich auch ein Learning, das ich unbedingt an Euch weitergeben will. In der letzten Woche habe ich jeden Tag mindestens einmal Yoga gemacht und das auch geteilt. Weil es mir bei all dem allein zu Hause sein (und das macht mir, auch wenn ich es nicht gern zugebe, doch ab und an richtig zu schaffen) so sehr hilft, mich körperlich zu betätigen.

Am Ostersonntag war ich mit Jens im Stadtpark joggen. Und normalerweise gehe ich nie joggen. Obwohl das Tempo langsam war – war ich danach unfassbar stolz durchgehalten zu haben. Und postete mit rotem Kopf bei Instagram Stories meine 4,5 km. Ich bin sportlich, aber wenn man nie joggen geht, dann ist das für das erste Mal meiner Meinung nach völlig ausreichend.

Ich poste meine Sport-Aktivitäten, um mich selbst zu motivieren (das hat bei Yoga jeden Tag richtig gut geklappt) und auch um Euch zu motivieren. Da bekomme ich auch immer viele Nachrichten. Was ich auf keinen Fall damit erzeugen will, ist dieser bescheuerte Instagram-Wettbewerbs-Druck.

Der wurde mir wieder bewusst, als mir eine Followerin schrieb: „Danke! 4,5 km. Endlich jemand der normale Runden läuft. Fühle mich immer so mies, wenn ich bei allen sehe 10 km oder 12 km. Auch kleinere Strecken sind was wert.“

Das brachte mich wieder zum Nachdenken. Und bringt mich dazu diese Zeilen zu schreiben: Jede sportliche Betätigung ist absolut wertvoll. Ob ich an einem Tag einfach nur die Treppen in den 6. Stock hochlaufe. Oder am nächsten eine ganze Stunde Yoga mache. Bitte, bitte lasst Euch nicht von dieser perfekten Insta-Welt demotivieren, in der alle nicht nur schön sind, sondern auch jeden Tag mega effektiv und super sportlich.

Wenn Ihr beispielsweise 15 Minuten Yoga jeden zweiten Tag macht, ist das so wunderbar! Und wenn Ihr joggen geht, dann seid stolz über jeden Kilometer! Ich war unheimlich stolz, dass ich überhaupt mal wieder joggen war. Früher habe ich davon häufig Kopfschmerzen bekommen und habe es deshalb gelassen. Und Jens sagte dann ganz richtig: Probier es doch einfach mal wieder aus. Und es ging! Ich muss nicht in jeder Sportart die Beste sein, damit sie mir richtig gut tut und Spaß macht.

Ich versuche mein Sportprogramm weiter durchzuziehen, weil es mir so sehr hilft gerade mit der Situation umzugehen. Bei meiner selbstauferlegten Yoga-jeden-Tag-Challenge aktuell ist es auch mal eine ganz entspannte Yin Yoga Session zwischendurch. Ich kann nicht immer volle Power geben, aber will versuchen dran zu bleiben und jede Session wertzuschätzen, die ich mir schenke.

Was war auf Sue Loves NYC so los?

Ich habe einen neuen Stressmanagement-Artikel über Kontrollverlust geschrieben (das passt auch zu meiner Sport-Routine). Außerdem wurde ich geradezu zum Mikrowellen-Süßkartoffel-Influencer (danke für Eure vielen Bilder!). Und ich habe von Euch viel positives Feedback zu meiner Life at 30 Kolumne bekommen, die mich auch ein paar Tränen kostete.

Versucht diese Woche jeden kleinsten Schritt zu honorieren! Und denkt immer dran: Wir sind alle nicht so Insta-perfekt!


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