Weekly Update: Von Kopf freipusten und Energielieferanten

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Heute Morgen bin ich mit laut aufgedrehten Destiny’s Child Songs aufgestanden. Habe mich im wahrsten Sinne des Wortes wachgetanzt mit Zahnbürste in der Hand. Und bin jetzt bereit für Euch über die letzten Tage zu schreiben.

Irgendwie sind die Tage gerade eine echte Gefühlsachterbahn. Das kennt Ihr sicherlich. Auf der einen Seite sind da Sorgen und Unsicherheiten. Und ganz kleine Dinge, die mal an den Nerven zerren (wie bei uns die Wohnungs-Situation). Auf der anderen Seite fühle ich große Dankbarkeit, dass es uns trotz der Situation gerade doch so gut geht. Und freue mich über Sonnenstrahlen im Gesicht (ob auf dem Balkon oder beim Spaziergang).

In den letzten Tagen hat wohl auch die letzte Faser meines Körpers und Geistes realisiert, wir brauchen hier keine Social Distancing Tage zu zählen – die Situation wird noch lange andauern. Davor war es auch ein bisschen Verdrängen, wenn ich ehrlich bin. Deshalb war es am Sonntag höchste Zeit für einmal länger als eine halbe Stunde frische Luft und Kopf freipusten.

Weekly Update: Von Kopf freipusten und Energielieferanten

Wenn man mitten in Hamburg ist, einen Spaziergang zu machen, bei dem man nicht auf tausende Leute trifft, ist an einem frühlingshaften Sonntag allerdings gar nicht so einfach. Wir wohnen direkt am Stadtpark, aber da stellten wir uns Menschenmassen vor. Deshalb fuhren wir mit dem Auto an einen nicht all zu weit entfernten Deich. Und das war eine richtig gute Entscheidung. Mit Sonne im Gesicht mit meinem Mann spazieren. Frischer Wind, der um die Nase weht und den Kopf frei pustet. Und auf dem benachbarten Deich Schafe und Ziegen, die wir beobachten konnten. Außerdem liebe ich das Geräusch, wenn die Gräser am Deich so richtig im Wind wehen. Das tat alles so gut und schenkte mir wieder neue Energie nach Tagen, die ich fast ausschließlich in der Wohnung verbracht hatte. Da ich direkt vor der Coronakrise eine Woche krank war, habe ich jetzt schon einen ganzen Monat zu Hause verbracht.

Aber nicht nur die Sonne und die Natur sind gerade meine Energielieferanten. Ich habe es in den letzten Tagen geschafft, mich über die kleinsten Dinge zu freuen, als wären sie große Erfolge. Am Samstag habe ich Spargel gekocht. Und da ich der größter Spargelkritiker bin (zu weich, zu fest, zu bitter), habe ich mich umso mehr über den absolut perfekten Spargel gefreut. Es war nur ein Essen, das ich gekocht habe, was ich gerade jeden Tag mache (und sonst auch wahnsinnig oft). Aber es hat mich richtig glücklich gemacht und ich konnte es so richtig genießen.

Dann habe ich am Sonntag noch eine richtig gute Yoga-Session zu Hause gemacht. Mit Sonnenschein, der durchs Fenster kam. Und habe mich riesig gefreut, dass eine Pose, die ich besser hinbekommen möchte, am Ende zum ersten Mal klappte. Ich kann Euch Yoga zu Hause wirklich von ganzem Herzen empfehlen (und ich war früher Basketballerin!).

Außerdem habe ich mich gefreut, dass ich die letzte Woche deutlich weniger Albträume hatte. Ich glaube, es hat geholfen, nicht spät abends noch Corona News zu checken und mich richtig abzulenken, bevor ich meine Schlaf-Meditation mache und ins Bett gehe.

Nein. Mein Leben ist gerade nicht fabelhaft. 2020 habe ich mir definitiv anders vorgestellt. Ich weiß nicht wie es beruflich weitergeht in den nächsten Monaten. Und hoffe jeden Tag, dass es meinen Eltern und meiner Familie weiterhin gut geht. Da sind Sorgen. Aber ich bin so, so froh darüber, dass ich heute endlich mal wieder mit einer großen Ladung Energie aufgewacht bin (und dafür auch zum Teil selbst gesorgt habe).

Was war auf Sue Loves NYC so los?

Ich habe für Euch – natürlich auch aus aktuellem Anlass – einen Stressmanagement-Artikel mit Gedankenstopp Techniken geschrieben. In der Life at 30 Kolumne ging es darum, dass ich keine Lust mehr darauf habe, immer so streng mit mir selbst zu sein. Und weil ich es selbst so gut kenne gerade, gab es für Euch einen Artikel mit Tipps für trockene Hände.

Übrigens falls Ihr noch auf der Suche nach einem Rezept für Ostern seid (egal ob glutenfrei oder nicht): Meine bunten Waffeln, mein Osterlamm und meine Bananenbrot sind perfekt für den Osterbrunch diese Woche.

Schreibt mir immer gern, wenn es ein Thema gibt, das Ihr auf Sue Loves NYC lesen möchtet. Schließlich schreibe ich hier für Euch und bin immer offen für Vorschläge.

Ein tolles Projekt: Die Mittagsrakete in Hamburg

Eine treue Leserin hat mich heute auf ein Hamburger Projekt aufmerksam gemacht, das die Mittagsrakete heißt. Hier wird bedürftigen Kindern in belasteten Familiensituationen Mittagessen an die Tür geliefert. Das wollte ich unbedingt noch kurz mit Euch teilen, denn das Engagement, das hier herrscht, hat mich sehr berührt.

Falls Ihr möchtet, könnt Ihr ja einmal auf der Website vorbeischauen.

Jetzt sende ich Euch erst einmal eine große Portion meiner Energie und wünsche Euch eine gute Woche!


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