Wie mich Abury mit dem Engagement für Frauen in Marrakesch beeindruckt hat

In: Fashion, Travel
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Durch meine Marrakesch Reise lernte ich Abury kennen – und will Euch heute mehr über die tolle Story hinter meiner hübschen grünen Berber-Tasche erzählen.

Im Sommer, gerade als meine Marrakesch Reise geplant war, bekam ich einen Newsletter per Mail. Taschen und Schuhe mit sozialem Engagement in Marrakesch produziert – das weckte mein Interesse. Mit der Marke Abury konnte ich bis dahin noch gar nicht so viel anfangen. Aber ich schrieb einmal eine Mail zurück, um mehr zu erfahren.

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Und so lernte ich Andreas Geschichte kennen. Andrea, das ist Andrea Bury, die Gründerin von Abury. Sie zog 2008 nach Marrakesch, um ein altes Riad zu renovieren. Besonders fasziniert war sie bei ihren Entdeckungstouren von den Berber-Taschen, die in liebevoller stundenlanger Handarbeit hergestellt werden. Andrea wollte helfen, das Kunsthandwerk zu erhalten und gründete deshalb 2011 die Marke Abury. Drei Dinge sind ihr bei ihrer Arbeit besonders wichtig: modernes Design, handgemachte Qualität und soziales Engagement. Von Anfang an war Abury ein soziales Unternehmen – 50% aller Gewinne werden über die Abury Foundation in soziale Projekte refinanziert.

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Meine grüne Berber-Tasche, die ich in Marrakesch jeden Tag trug, ist nicht nur fair trade – es stecken auch ganze 16 Stunden Handarbeit in ihr. Das hat mich wirklich beeindruckt und ich schätze sie daher umso mehr. Die Bags passen übrigens auch super zu Jeans und Strickpullover in Deutschland – und nicht nur als Accessoire für eine Marrakesch Reise. Und jedes Mal wenn ich sie in Hamburg trage, werde ich an unseren tollen Marrakesch-Trip erinnert…

So setzt sich Andrea mit Abury für Frauen und Kinder in Marrakesch ein

Ich bewundere so sehr, wie Andrea sich mit ihrem Label für soziale Projekte in Marrakesch einsetzt. In der Gegend – besonders auf dem Land – können viele Frauen nicht lesen und schreiben. Außerdem sind Frauen dort im Arbeitsmarkt sehr abhängig von ihren Männern. Und importierte Waren drücken die Preise der traditionellen handgemachten Stücke. All das hat Andrea erkannt und setzt sich mit ihrer Abury Foundation für die Frauen in Marrakesch ein. Dafür gründete sie ein Alphabetisierungsprogramm und seit 2013 gibt es sogar eine Abury Vorschule für Kinder im Atlas Gebirge. Bei meiner nächsten Marrakesch Reise will ich dort unbedingt einmal vorbeischauen.

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Mittlerweile geht das soziale Engagement von Abury über die Grenzen Marrakeschs hinaus. Aber natürlich ist für mich das soziale Engagement in Marrakesch besonders emotional, da ich gerade noch dort war und wirklich so sehr schätze, was Andrea in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat. Gewinne eines Unternehmens direkt in Bildung zu re-investieren – das ist ein Ansatz, der hoffentlich viele Nachahmer finden wird.


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