Morgens weniger Stress haben – hier sind meine Tipps

In: Achtsamkeit
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„Wenn der Tag schon so anfängt.” Morgens weniger Stress haben, das wünschen sich viele. Heute habe ich da ein paar Tipps aus dem Stressmanagement für Dich!

Als ich vor einigen Monaten aktiver versucht habe, mir eine Ayurveda Morgenroutine aufzubauen, da ist mir selbst viel aufgefallen, was Stress am Morgen angeht. Und da ich, seit ich Stressmanagement-Trainerin bin, oft höre „Ich will morgens weniger Stress haben”, habe ich mich einmal explizit mit dem Morgen befasst.

Der Start in den Tag ist viel wichtiger als wir oft annehmen. Wenn sich schon frühmorgens die Gedanken im Kopf überschlagen, Zeitdruck schon direkt nach dem Aufstehen herrscht… Puh. Heute habe ich deshalb ein paar Tipps für den Morgen für Dich.

Morgens weniger Stress haben – hier sind meine Tipps für weniger Stress am Morgen

#1 Schaffe eine zeitliche Routine

Du bist selbständig oder arbeitest wegen der Krise jetzt oft aus dem Homeoffice? Oder Du hast Vertrauensarbeitszeit? Eigentlich ist zeitliche Flexibilität doch wirklich wunderbar. Aber: Wenn es um weniger Stress am Morgen geht, dann ist eine zeitliche Routine unheimlich hilfreich. Wenn Du immer ungefähr zur selben Zeit ins Bett gehst und aufstehst, dann gewöhnt sich Dein Körper daran. Dadurch fällt es Dir nicht nur leichter aus dem Bett zu kommen (und das führt schon dazu, dass wir morgens weniger Stress haben). Es  hilft Dir auch eine für Dich passende Morgenroutine zu etablieren.

#2 Einen kleinen Zeitpuffer beim Wecker stellen einplanen

Damit meine ich nicht zehntausend Mal auf die Snooze-Taste zu drücken. Das finde ich eher kontraproduktiv für einen stressfreien Morgen. Aber oft denken wir: Wenn ich den Wecker so stelle, dann habe ich eine Stunde Zeit. Das reicht. Und wissen aber aus Erfahrung, dass das wirklich knapp kalkuliert ist. Gib Dir mal nur eine Viertelstunde mehr. 15 Minuten mehr Zeit am Morgen können wirklich so viel ausmachen (und rauben uns keine Schlaf-Zeit).

#3 Am Abend zuvor schon den Tagesplan definieren

Das hilft nicht nur für weniger Stress am Morgen, sondern stoppt oft auch das Gedankenkarussell kurz vor dem Einschlafen. Einfach auf einen Zettel (oder in den Kalender) die wichtigsten To-Dos des nächsten Tages aufschreiben. So detailliert wie Du möchtest. Macht vor dem Schlafengehen im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf frei. Und morgens wachst Du nicht mit einer Ungewissheit und innerem Stress auf, weil Du nicht weißt, was genau heute alles ansteht.

#4 Nicht sofort nur auf „Reagieren-Modus” schalten

Das Schlimmste, wenn es um Stress am Morgen geht? Noch vor dem Frühstück auf dem Handy die Mails checken. Ich kenne das. Und deshalb treffen hier persönliche und berufliche Erkenntnis aufeinander. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es uns stresst ständig unsere Mails zu checken. Empfohlen wird sogar nur 2-3 Mal am Tag. Und bevor man richtig im Tag angekommen ist schon im „Reagieren-Modus” zu sein fördert Stress unglaublich. Also erst wach werden, Dir selbst einen Moment geben und dann – möglichst erst am Arbeitsplatz – ran an die Mails.

#5 Etwas ganz bewusst machen und im Moment sein

Sehr oft höre ich: „Ja toll mit der Achtsamkeit und dem Stressmanagement. Aber mit Kids, Job und Co. habe ich eben keine Zeit morgens mal eben eine halbe Stunde Yoga zu machen oder zu meditieren.” Ich kann diese Gedanken sehr gut nachvollziehen. Und genau deshalb sage ich auch nicht, nimm Dir eine ganze Stunde morgens für Dich. Denn dafür um 5 Uhr vielleicht aufstehen zu müssen, kann ja auch schon wieder stressen. Aber: Nimm Dir einen Moment. Das kann der Kaffee oder Tee auf dem Balkon sein – 5-10 Minuten – bevor Du die Kinder weckst. Es kann eine Viertelstunde Yoga sein. Aber auch einfach etwas, das Du ohnehin machen musst, ganz bewusst zu machen. Am Duschgel zu riechen unter der Dusche und so richtig bewusst wahrzunehmen, wie das warme Wasser auf den Nacken strömt. Und dabei nicht schon im Kopf die ganzen To-Dos des Tages durchzugehen. Sondern wirklich zu versuchen den Moment wahrzunehmen. Bei mir ist es teilweise so etwas simples, wie mein Porridge mit der perfekten reifen Papaya so richtig zu schmecken. Und nicht schon nebenbei durch mein iPhone zu scrollen.

Es ist ganz oft nicht die Zeit, die uns fehlt, sondern das fehlende Bewusstsein für den Moment.

Morgen weniger Stress haben – Du siehst, da gibt es ein paar Ansätze. Vielleicht helfen Dir die Tipps ja, dass der nächste Morgen nicht ganz so hektisch wird.

Bild: Dennis Kayser


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