5 Tipps aus meiner Ayurveda Morgenroutine

In: Achtsamkeit
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Wie ich eigentlich durch eine Krankheit zu meiner Ayurveda Morgenroutine kam. Und warum ich sie mit der Zeit noch weiter ausgebaut habe? Heute habe ich 5 Tipps für Euren achtsamen Start in den Tag.

Witzigerweise hatte ich mit Ayurveda noch gar keine Berührungspunkte als ich einen Teil einer Ayurveda Morgenroutine in meinen Alltag integrierte. Viel Stress hatte sich vor ein paar Jahren auf meinen Magen geschlagen (das passiert sehr häufig). Und da ich beim Gastroenterologen nur mit Tabletten abgespeist wurde (im wahrsten Sinne), wandte ich mich auch an eine Ärztin, die sich mit chinesischer Medizin befasst. Nein, das ist hier kein schlecht recherchierter Artikel, in dem ich Euch jetzt auf einmal verkaufen will, dass Ayurveda aus China kommt. Aber ich kam über diesen kleinen Umweg mit Learnings aus der traditionellen indischen Heilkunst in Berührung.

Die Ärztin riet mir nämlich, auf jeden Fall warm zu frühstücken und morgens als erstes einen warmen Tee oder warmes Wasser zu trinken. Und ich kann Euch wirklich sagen: Das hat meinem Magen so geholfen. Und tut mir so wahnsinnig gut. Deswegen ist ein glutenfreies Porridge (mit Wasser statt Milch) morgens mein festes Frühstücksritual geworden. Sogar auf Reisen habe ich immer ein Päckchen Haferflocken dabei und scheue mich auch nicht, mir da mal am Buffet heißes Wasser einzurühren.

Was ich auch – ganz ohne Ayurveda-Vorkenntnisse – zur Stressbewältigung in meinen Alltag integrierte? Yoga. Durch meinen XXL-Stress kam ich zum Yoga (und es hat wirklich mein Leben positiv verändert). Falls ich keine Zeit habe, dann verschiebe ich das morgendliche Yoga und mache stattdessen eine kurze Atemübung (das kann auch mal einfach nur gerade hinsetzen und zwei Minuten den Atem zählen sein).

Erst bei einem Yoga-Retreat auf Mallorca bekam ich letztes Jahr eine Einführung in Ayurveda und merkte: Hey, viele Dinge, mache ich schon morgens. Einfach, weil ich dem Stress entfliehen wollte vor ein paar Jahren und Dinge in mein Leben integriert habe, die mir gut tun.

Hier sind 5 Tipps aus meiner Ayurveda Morgenroutine!

#1 Ölziehen – direkt morgens nach dem Aufstehen

Und das machte ich lange einfach mit nativem Rapsöl. Das eh in der Küche herumstand. Schmeckt so gut wie nach nichts. „Leckerer” ist aber eindeutig Kokosöl. Ich probiere mich da gerade aus. Eins weiß ich aber schon: Morgens mit Olivenöl Öl ziehen – das ist nichts für mich. Meist lasse ich das Öl für ein paar Minuten im Mund, während ich schon einmal den Wasserkocher anschmeisse und die Betten mache. Dabei ziehe ich es durch die Zähne (mit dem geschlossenen Mund natürlich) und spucke es danach einfach aus.

Das Ölziehen habe ich in meine Ayurveda Morgenroutine übernommen, nachdem ich mehr über Ayurveda gelernt habe. Es wird angenommen, dass der Organismus über die Mundschleimhaut entgiftet werden kann. Was aber auf jeden Fall ein Plus ist: Das Ölziehen ist gut für die Zähne und einen gesunden Mund. Zahnbelag wird entfernt und Entzündungen im Mundraum wird vorgebeugt. Das habe ich schnell gemerkt. Soll übrigens auch gegen Mundgeruch helfen.

#2 Danach direkt Zähneputzen und Zunge schaben

Zähneputzen vor dem Frühstück? Aber dann schmeckt es doch gar nicht mehr. Das habe ich lange gedacht. Ist aber Quatsch. Wenn ich meine Zunge abgeschabt habe und den ersten Schluck Kamillentee getrunken habe, dann schmeckt mein Porridge ganz normal. Morgens schabe ich meine Zunge einfach mit einem Zungenschaber aus der Drogerie nach dem Zähneputzen. Wurde mir früher schon von Zahnärzten geraten, aber erst durch meine Ayurveda Morgenroutine mache ich es wirklich regelmäßig.

#3 Morgens als erstes warmes Wasser oder Tee trinken

Ayurveda rät, dass man den Tag morgens mit einem Glas warmen Wasser beginnt. Ganz ehrlich? Das finde ich nicht gerade lecker. Deswegen mache ich ein paar Spritzer Zitronensaft oder trinke morgens erst einmal einen Tee (natürlicher Tee ohne Zucker oder Honig, nicht dieser mit 500 zugesetzten Aromen). Warmes Wasser regt die Darmtätigkeit an und gleicht den Flüssigkeitsverlust aus, der über die Nacht entstanden ist.

#4 Mit Yoga und/oder Atemübung in den Tag starten

Optimal starte ich mit einer etwa 25-minütigen Yoga-Praxis in den Tag. Aber nicht immer habe ich im Alltag morgens die Zeit. Deshalb praktiziere ich Yoga auch mal in der Mittagspause oder abends. Eine 5-minütige Atemübung ist morgens aber sehr oft drin. Und tut so gut! Passt zu meinem letzten Artikel: „Nimm Dir Deine 5 Minuten!”

Mit einer Atemübung (oder Yoga) komme ich morgens bei mir an. Starte viel ruhiger in den Tag. Und frühstücke auch nicht so hektisch. Außerdem könnt Ihr da eine Intention für den Tag setzen.

#5 Warm frühstücken – und das ist bei meiner Variante richtig schnell zubereitet

Das mache ich jetzt schon seit Jahren (natürlich mit einigen Brötchen/Croissant-Ausnahmen zwischendurch). Mein warmes glutenfreies Porridge bereite ich ganz easy und schnell mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher zu. Ihr könnt es natürlich auch beispielsweise mit Pflanzenmilch im Topf machen. Wichtig bei meiner Variante: Nicht mit dem Wasser sparen. Die Haferflocken saugen in den etwa 10 min, die ich es stehen lasse, sehr viel Wasser auf. Und bei zu wenig Wasser habt Ihr das Gefühl, Ihr esst Kleister. Mein Standard-Topping gerade: Mandeln und eine Banane. Manchmal mit Rosinen. Manchmal mit Beeren. Für mich (und meinen Magen) das perfekte Frühstück.

Warum warm frühstücken so gut tut? Laut Ayurveda brennt morgens unser Verdauungsfeuer noch nicht so sehr. Um das jetzt mal bildlich auszudrücken. Einfacher: Warme Speisen können wir morgens einfach besser verdauen. Habe ich mit dem Magen auf jeden Fall als einen absoluten Gamechanger empfunden.

Habt einen guten Start in den Tag!

Bild: Sophie Wolter


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