Weekly Update: Dieser eine Tag

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Dieser eine Tag. Hätte ich das Weekly Update am Freitag geschrieben und nicht heute, dann wäre dieser Artikel und Rückblick ein völlig anderer.

Wenn ich noch am Samstag oder Sonntagmorgen an diese drei Worte „dieser eine Tag” gedacht hätte, dann hätte ich den Freitag damit gemeint. Und hätte kraftlos in meinen negativen Gedanken um Worte gerungen.

Die Situation mit dem erneuten (von uns nicht verursachten) Wasserschaden in der Wohnung (die ich doch so schön wieder eingerichtet habe und in der gerade alles fertig war) ist immer noch dieselbe. Aber mein Mindset hat sich in den letzten Tagen geändert.

Habe ich mich am Freitag bei einem Termin mit einem „Leckorter” so sehr geärgert, dass ich wieder einmal den ganzen Tag nicht zu meiner Arbeit kam und noch nicht einmal in all den Stunden eine Lösung gefunden werden konnte. Und ich diesen Tag als so furchtbar empfand und es mir sehr schlecht ging.

Da denke ich jetzt an einen ganz anderen Tag, wenn ich gerade „dieser eine Tage” in die Überschrift tippe. Und vor allem an ganz wunderbare Dinge. Ich sage nur: Segeln auf der Alster…

Dieser eine Tag

Ein paar Stunden haben am Ende der Woche dafür gesorgt, dass ich jetzt ganz anders am Schreibtisch im Office sitze, als ich es noch 48 Stunden zuvor getan hätte.

Ich habe mich in der letzten Woche bewusst dazu entschieden, Instagram soweit möglich zu ignorieren. Viel offline zu sein. Mir auch selbst Gutes zu tun. Und hatte alle Hände voll zu tun mit der Wohnungssituation. Ich musste Kraft tanken. Und obwohl mir die letzte Zeit (und das ganze letzte Jahr) noch deutlich in den Knochen steckt, da habe ich gestern und heute wieder eine Bestätigung dafür bekommen, was ich auch für Euch ins eBook geschrieben habe.

Wenn ich die Situation nicht ändern kann, dann kann ich aber meine Einstellung zu ihr ändern.

Das ist schwer. Sehr schwer. Aber mir hat der Tag gestern sehr dabei geholfen.

Spontan segeln auf der Alster

Ein Tag, an dem Hamburg mit Sonne und warmen Temperaturen zu mir zu sagen schien: Kopf hoch. Wird alles schon. Ein Tag an dem wir uns ein bisschen treiben liessen. Einfach erst mal raus an die frische Luft. Und dieser kleine Ausflug in die Stadt, der endete dann schließlich auf einem Segelboot auf der Alster.

Segeln auf der Alster? Das haben wir noch nie gemacht (Jens hat während der Pandemie seinen Bootsführerschein gemacht). Wir waren jetzt dabei auch sicher nicht so entspannt, weil alles neu war. Aber gerade diese neue Erfahrung, die hat mir so viel positive Energie gegeben. Und sie hat mich ein bisschen versöhnt. Denn ich war bei all dem Ärger in den letzten Wochen schon gedanklich drauf und dran, aus Hamburg flüchten zu wollen. Die Stadt hinter mir zu lassen. Und dann hat sie gestern alles gegeben, um mich hier zu halten.

Und Kraft tanken in der Natur

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Abends hatten wir auf dem Land im Antikhof Bissee endlich mal wieder einen Tisch fürs Abendessen reserviert. Wir waren früher häufiger dort. Aber dann kam Corona. Und gestern genoßen wir nicht nur das gute Essen dort. Sondern auch einen schönen Spaziergang mitten auf einem Feld. Wir haben so viele Tiere sehen können und das macht mich immer besonders glücklich. Haben einfach Schafen ganz nah beim Grasen zugesehen. Sahen so viele Katzen, den ein oder anderen Hund, Pferde, Kühe. Einen ganzen See voller Schwäne (konnte natürlich nicht anders als einen Schwanensee-Joke zu machen). Und als wir da in der Dämmerung auf dem Feld standen, da entdeckten wir sogar drei Rehe.

Außerdem stöberten wir im Antikhof und auch wenn Du jetzt vielleicht denkst, ich bin verrückt, durch die Möbel und Interiorschätze zu stöbern, hat mir viel Inspiration und Energie für die Wohnungssituation gegeben (allein die tollen Holztische anzufassen – vielleicht liebt Ihr Naturmaterialien in der Einrichtung ja auch so wie ich).

Ich bin so unendlich dankbar für diesen Tag gestern. Diese wenigen Stunden haben mir das geschenkt, was ich am Freitag noch dachte verloren zu haben. Durchatmen. Kraft. Zuversicht.

Es wäre gelogen zu sagen, dass ich heute voller Energie in die neue Woche gestartet bin. Und alle Sorgen wie weggepustet scheinen. Aber ich hatte gerade ein gutes Telefonat (bitte Freitagmorgen einmal positive Energie in meine Richtung). Und ich merke wieder, wie sehr die eigene Einstellung den Blick auf die Dinge verändert, die so negativ erscheinen.

Deshalb ist auch meine Wochen-Affirmation diese Woche:

Ich kann vielleicht die Situation nicht ändern, aber meine Einstellung und Reaktion.

Keine Angst, ich habe trotz meiner Auszeit gestern natürlich auch gewählt. Schon lange vor diesem Tag via Briefwahl.

Was war auf Sue Loves NYC so los?

In meiner Life at 30 Kolumne ging es letzte Woche um das Zurückblicken.

Außerdem habe ich Euch ein wunderbares Hotel in der Provence empfohlen.

Habt eine gute Woche! Ich träume mich jetzt in der Mittagspause zurück in die Natur und zum Segeln auf der Alster.


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