Weekly Update: Steckt das hinter unseren Neujahrs-Startschwierigkeiten?

In: Lifestyle
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Ein neues Jahr. Grenzenlose Motivation. Alles sofort angehen. Das beschreibt meine letzte Woche so gar nicht. Was hinter den Neujahrs-Startschwierigkeiten steckt?

Wow. Also auf die letzte Life at 30 Kolumne bekam ich wirklich wahnsinnig viel Feedback. Aus meinem direkten Umfeld von Freundinnen, Kolleginnen und Bekannten. Und auf Instagram. „Du sprichst mir wirklich direkt aus der Seele“ war der allgemeine Tenor. Und das Feedback, das so viele von Euch meine Worte wieder nachvollziehen können, freute mich sehr.

Da es allerdings um den Titel „Halt! Ich bin noch nicht bereit!“ ging, brachte es mich natürlich auch zum Nachdenken.

Was steckt hinter unseren (ja scheinbar wirklich nicht nur meinen) Neujahrs-Startschwierigkeiten?

Dieses Gefühl noch nicht bereit für das neue Jahr zu sein. Wie kommt es dazu? Aus Gesprächen erfuhr ich: Es liegt auch daran, dass wir denken, dass wir genau jetzt schon alles angehen müssten. Das müssen nicht nur Vorsätze sein, sondern auch einfach Wünsche und ganz normale To-Dos. Gönnten wir uns Ende Dezember eine kleine Auszeit, haben wir spätestens am 2. Januar das Gefühl, dass wir mit voller Power loslegen müssten.

Das neue Jahr setzt uns also schon mal ganz gehörig unter Druck. Und wir wissen alle, wenn es um Ziele und To-Dos geht: Je größer der Berg, desto weniger schaffen wir es anzufangen. Und auf das neue Jahr direkt mal alles zu projizieren – das sorgt für einen verdammten Mount Everest.

Was noch dazu kommt laut meiner Recherche? Während wir im Dezember lauter kleine Vorfreude-Momente hatten (Familie und Freunde sehen, vielleicht ein kleiner Urlaub, schenken und beschenkt werden) und Fünfe gerade sein lassen konnten, steht der Januar für Disziplin. Wieder arbeiten und natürlich wieder gesünder essen.

Vorfreude, Süßigkeiten und Co. haben unser Dopamin-Level (Ihr wisst schon, der Botenstoff im Gehirn, der als motivierendes Glückshormon gilt) im Dezember riesig ansteigen lassen. Und im Januar – uff – sinkt es so schnell, dass wir gar nicht wissen, wie uns geschieht. Keine Angst, es pendelt sich auch wieder ein, nur eben nicht in 2-3 Tagen.

Bei mir kommt auch noch ein Faktor hinzu: Unsicherheit. Das habe ich heute Morgen bei einer Meditation richtig gemerkt. Im alten Jahr war alles sicher – ich habe genug verdient, es waren tolle Aufträge in trockenen Tüchern, alles war bis Ende des Jahres durchgeplant. Und dann kommt das neue Jahr und alles beginnt scheinbar (ja eigentlich nicht wirklich) von vorne.

Also nicht verzweifeln: Es geht gerade vielen so. Und es ist völlig in Ordnung, dass wir uns Zeit nehmen und nicht gleich von 0 auf 100 in den Januar starten.

Ein bestürzendes Thema vom anderen Ende der Welt

Ein Thema ging mir natürlich auch in der letzten Woche sehr nah und ich konnte die Bilder in den Nachrichten teilweise kaum aushalten. Australien brennt. Anders ist es kaum zu sagen. Und die Klimakrise zeigt sich so deutlich wie selten.

Geht uns nichts an, weil so weit weg? Falsch! Auch wir können etwas tun und das ist spenden.

Sarah hat in ihrem Weekly Update einige Organisationen aufgeführt. Ich habe beispielsweise an WIRES Wildlife Rescue gespendet – das könnt Ihr zum Beispiel ganz einfach über Facebook.

Habt einen guten Start in die Woche!

Schon den Reise-Rückblick 2019 gelesen? Mit vielen Reise-Tipps und wertvollen Links für Euch!


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