Was ich gerade an New York so sehr vermisse

In: New York City
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So selten wie in den letzten Monaten habe ich nie New York Artikel geschrieben. Es wird höchste Zeit. Heute verrate ich Euch, was ich gerade an New York so sehr vermisse.

Wenn wir von vermissen sprechen, dann meinen wir häufig Menschen, die uns am Herzen liegen. Gerade vermisse ich aber neben der Leichtigkeit, die in den letzten Monaten so fehlt, auch meine sonst regelmäßigen Besuche in New York City. Ich kann hier wirklich von einem Vermissen sprechen. Von einer Sehnsucht, die ich beinahe körperlich fühlen kann.

Die Sehnsucht nach New York wurde bei mir auch noch mehr durch „Pretend it’s a city”, einer neuen Serie mit Fran Lebowitz, noch weiter angefacht. Die Schriftstellerin steht für mich wie kaum jemand für das alte New York. Und obwohl ich bei weitem nicht all ihre Ansichten teile (unsere gehen teilweise sogar sehr weit auseinander), so kann ich diese „Wieso sollte ich irgendwo anders wohnen?”-Attitüde doch in vielen Teilen nachvollziehen. Das bedeutet nicht, dass ein Leben in New York perfekt und nicht anstrengend ist. Ich weiß schon, warum ich bisher nie hingezogen bin, obwohl ich das so oft gefragt werde. Ich sage es mal in den Worten von Fran. „Was würdest Du jemandem Mitte 20, der nach New York zieht, mitgeben?” „Bring Geld!”

Aber New York City hat dieses Selbstbewusstsein, dass „jeder, der nicht in New York wohnen will, doch irgendwie scherzen muss” nicht von ungefähr.

Was ich gerade an New York so sehr vermisse

#1 Diese packende Dynamik

Eigentlich wollte ich gerade ansteckend schreiben. Aber dieses Wort vermeide ich gerade am liebsten in meinen Artikeln. Deshalb nenne ich die Dynamik, die ich in New York City spüre, dieses Mal lieber packend. Die Stadt, die niemals schläft, zieht mich jedes Mal, auch nach Jahrzehnten noch mit. Ich spüre geradezu die Energie, wenn ich in New York City durch die Straßen laufe.

#2 Inspiration an jeder Ecke

Egal, ob ich im „Strand” Bookstore in den hintersten Regalen nach Büchern stöbere, die es zu entdecken gibt (hier sind Fran Lebowitz und ich ganz einer Meinung, es gibt nichts Schöneres als richtig gute, alte Buchläden). Oder in einem meiner geliebten Broadway Theater sitze. Oder vor dem modernen, neuen Gebäude „The Vessel” stehe. Ach oder einfach durch die Straßen der Lower Eastside laufe. Überall entdecke ich Neues. Und überall finde ich Inspiration. New York City beflügelt meine Kreativität wie keine andere Stadt.

#3 Du kannst genau so sein wie Du bist

Was sicherlich nicht für die USA im Allgemeinen steht, aber ganz sicher für New York City. Nur hier schreit Dir die Drag Queen beim Überqueren der Straße entgegen, dass sie Dein Shirt mit dem feministischen Statement cool findet (ist mir wirklich passiert – „You go girl!”). Und es ist einfach so normal, dass sich nicht einmal jemand umdreht. New York kann Dich verschlingen und einiges von Dir abverlangen, aber eins ist klar: Du kannst genau so sein wie Du bist. Naja außer Du gehörst zur High Society in Manhattan, dann musst Du genau so sein wie alle andern (aber das ist nicht unser Problem).

#4 20.000 Schritte ohne sie zu merken

Ich laufe nirgendwo auf der Welt so viel in New York. Nicht bewusst als Sport, sondern weil ich die Stadt am liebsten zu Fuß erlebe. Gerade mit jeden Tag im Home Office und Sport im Wohnzimmer vermisse ich diesen „City Marathon” so sehr. Wenn Du abends auf Dein iPhone schaust und dachtest „Ach so viel bin ich heute gar nicht gelaufen” und bei der hohen Schrittzahl auf der App fast rückwärts aufs Hotelbett fällst. Dann hat Dich New York so in den Bann gezogen, dass Du vor lauter Energie gar nicht merkst, dass Du die halbe Insel zu Fuß erkundet hast.

#5 Das (glutenfreie) Essen!

Ganz ehrlich: Wenn ich an New York City denke, dann denke ich auch ans Essen. Am liebsten esse ich mich zum Beispiel einmal durch den Chelsea Market. Und ich entdecke so gern neue Restaurants, wenn ich in der Stadt bin. Die Auswahl für mich an glutenfreien Food-Highlights ist beinahe endlos. Wenn Ihr bei Baz einmal einen Bagel esst (meiner ist glutenfrei mit Blueberry-Creamcheese), dann versteht Ihr mich. Ich träume übrigens regelmäßig von der hausgemachten (glutenfreien!) Pasta von Rubirosa

Vermisst Ihr auch etwas an New York gerade so sehr?


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