Sues Buch Club: Slow Travel – Die Kunst des Reisens

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Heute geht es in Sues Buch Club um ein Buch, das schon vor Jahren eine tolle Reiselektüre war. Slow Travel – die Kunst des Reisens von Dan Kieran.

In diesem Jahr habe ich wieder eine neue Kategorie eingeführt. Da Euch meine Buch-Tipps immer sehr interessieren, gibt es jetzt Sues Buch Club. Dabei werden wir noch selbst merken, wie und wo wir uns am liebsten über die Bücher austauschen. Ihr könnt die Artikel natürlich auch einfach als Anregung verstehen, das Buch zu lesen. Ich freue mich aber auch sehr über Euer Feedback, wenn Ihr es gelesen habt. Egal ob hier unter den Artikeln oder wie häufig via Mail oder Instagram.

Sues Buch Club: Slow Travel – Die Kunst des Reisens von Dan Kieran

Heute geht es um ein Buch, das ich schon vor Jahren gelesen habe, das ich aber immer wieder gern in die Hand nehme. Slow Travel – Die Kunst des Reisens von Dan Kieran. Für alle die – wie ich – gern durch ihre Reisen die Welt entdecken ein absolutes Muss im Bücherregal.

Es geht darum, wirklich zu reisen und nicht Urlaub zu machen. Also schnell mit dem Flugzeug ins All Inclusive Hotel zu fliegen und dieses möglichst nicht mehr zu verlassen. Obwohl ich nicht immer mit Dan Kieran in allen Punkten übereingestimmt habe, ist Slow Travel definitiv ein Buch-Tipp von mir. Passt auch sehr gut, wenn Ihr Euch für Achtsamkeit interessiert. Übrigens das perfekte Buch für eine lange Zugfahrt…

Vorsicht! Ab jetzt beginnt der Spoiler Part über Slow Travel mit meiner Review

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Apropos, lange Zugfahrt. Als ich angefangen habe Slow Travel zu lesen, war ich ziemlich genervt vom Ich-Erzähler. Der sitzt nämlich siebzehn Stunden im Nachtzug, weil das ja so ein Abenteuer ist. Da dachte ich nur: Ja, aber nur wenn Du oder Dein Partner nicht wenig Urlaubstage habt. Und keine Kinder.

Was mich aber heute wirklich beeindruckt hat: Die Originalausgabe ist aus dem Jahr 2012. Ich habe Slow Travel zum ersten Mal 2015 gelesen. Als Achtsamkeit und achtsamer leben und auch nachhaltig leben in Deutschland kaum Themen waren.

Und Dan Kieran spricht in seinem Buch genau das an, worüber wir uns vor allem seit den letzten zwei Jahren in unserer Gesellschaft so viele Gedanken machen. Was ich mir 2015 nach der ersten Lektüre als Learning aufschrieb? „Den Idealzustand, das ideale Leben, gibt es nicht. Durch unsere Erfahrung verändert sich diese Vorstellung von einem perfekten Leben ständig. Sobald wir etwas erreicht haben, streben wir schon wieder etwas Neues an.“

Kommt Euch ziemlich bekannt vor? Liegt vielleicht daran, dass ich aus dem letzten Achtsamkeits-Buch exakt dasselbe mitnahm. Witzigerweise habe ich Slow Travel damals aber als Reise-Buch gelesen. Und gar nicht so sehr auf die Lehren in Bezug auf Achtsamkeit geachtet. Es gibt immer unterschiedliche Lesarten von einem Buch und das finde ich wahnsinnig spannend.

Auch wenn ich nicht auf alle Ratschläge aus Slow Travel achten kann, beeinflusst es mich doch nachhaltig. Schon allein wegen meines Jobs kann ich nicht auf „Mach keine Fotos“ hören. Außerdem fände ich es auch privat viel zu schade keine Erinnerungsfotos zu haben. Andere Ratschläge nehme ich mir aber für meine Reisen auf jeden Fall zu Herzen. Zum Beispiel mehr in die Kultur einzutauchen, mehr von Einheimischen zu erfahren und zu lernen. Statt Sightseeing-Locations schnöde mit Reiseführer in der Hand abzuklappern. Mehr allein entdecken – denn das macht für mich auch immer das Reisen aus.

Wie ich gerne reise und was sicherlich mit Slow Travel im Einklang ist?

Geführter Pauschal-Tourismus ist nichts für mich. Als wir beispielsweise auf Santorin waren, einer sehr touristischen Insel. Da waren wir nur einmal kurz mit unserem Quad im Tourismus Hotspot Oia. Und fuhren dann wieder in unser kleines Hotel auf der anderen Seite der Insel. Ich will mir nicht mit 10.000 Menschen denselben Sonnenuntergang gedrängt ansehen, den ich an den nicht so touristischen Ecken ganz allein haben kann. Jens und ich lieben es kleine Orte zu entdecken – und für Restaurant-Tipps Einheimische zu fragen, nicht den Reiseführer.

Was ich definitiv beim Lesen gelernt habe?

Ich muss nicht zu allem „Ja und Amen“ sagen, um ein Buch weiterempfehlen zu können. Dan hat mich mit seinen Sätzen teilweise genervt, manchmal war ich ganz bei ihm. Ich kann mir genau die Learnings aus den Erzählungen behalten, die für mich wertvoll sind. Und andere Dinge mache ich eben anders, so wie sie in mein Leben passen.

Bilder: Sophie Wolter


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