Riad in Marrakesch: Traum von 1001 Nacht im Riad AnaYela

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[Pressereise] In einer engen Gasse öffnet sich eine kleine alte Holztür. Und plötzlich bist Du mittendrin: im Traum von 1001 Nacht. Ihr sucht ein Riad in Marrakesch – dann müsst Ihr ins Riad AnaYela!

Als wir mit dem Taxi in der Altstadt von Marrakesch ankommen, da halten wir noch ein Stück vor unserem Hotel. Weil die Gassen so eng sind, dass wir nicht durchfahren könnten. Sofort werden wir von zwei Riad-Mitarbeitern empfangen, die mit uns zum Riad AnaYela laufen.

Lehmfarbene Häuser, strahlende Sonne und die engsten Gassen, die ich je in einer Stadt sah. Und dann stehen wir vor einer alten ziemlich kleinen Holztür, die irgendwie etwas von Mittelalter hat. Und sind angekommen. Wie bitte? Hier ist doch kein Riad. Das kann nicht sein.

Doch dann öffnet sich die kleine alte Tür und ich bin für einen kurzen Moment wirklich sprachlos (und das passiert nicht oft bei mir). Vor uns befindet sich ein ruhiger, wunderschöner Innenhof. Und es duftet so gut! Nichts ist übrig von Hitze, Staub und Lärm. Zum ersten Mal erlebe ich den Begriff „Oase der Ruhe“ so richtig im wahren Leben.

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Ich fand die Lage des Riad AnaYela einfach perfekt. Man war mittendrin in der Medina – aber nicht zu nah an dem touristischen Platz, sodass man die Altstadt ganz entspannt zu Fuß erkunden konnte. Und das mit der alten Tür ist übrigens ein Überbleibsel von dem alten Riad, das mittlerweile zu diesem Traum von Gästehaus renoviert wurde.

Riad in Marrakesch: Traum von 1001 Nacht im Riad AnaYela

Wenn ich mir ein Riad in Marrakesch vor unserer Reise vorgestellt habe, dann hatte es im Innenhof auf jeden Fall einen Pool und ganz viel Mosaik an den Wänden. Ein Pool befindet sich im Riad AnaYela auch. Allerdings kein Mosaik, sondern sehr ruhige cremefarbene Wände. Über dem Innenhof sind zum Schutz vor der Sonne rote Textilbahnen als Farbtupfer, wenn man nach oben sieht.

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Ich war schon an vielen besonderen Orten. In vielen Luxushotels wegen meines Jobs. Aber dieses Riad hat mich im wahrsten Sinne verzaubert. Diese Ruhe, der Duft und das netteste Personal, das genau die richtige Mischung aus „Ich helfe Dir und bin immer da“ und „Ich dränge mich nicht auf“ fand.

Um es vorweg zu nehmen, da ich dieses Riad in Marrakesch vom Ambiente mit Luxushotels vergleiche. Man kann es sich im Gegensatz zu den Hotels mit denen ich es gerade vergleiche aber leisten. Das Riad hat nur fünf Zimmer in drei Preis-Kategorien. Die Deluxe-Zimmer starten bei 160 Euro/Nacht (Inklusive Frühstück & Airport Transfer). Wir hatten einmal ein Superior Zimmer (180 Euro) und einmal eine Suite (230 Euro) und beide waren einfach großartig und ich kann mich fast nicht entscheiden, welches ich schöner fand. Auf den Bildern seht Ihr das Bett des Superior Zimmers und das Badezimmer der Suite. Was ich erst später gelernt habe: Die arabische Schrift an den Wänden der Zimmer erzählt eine Liebesgeschichte.

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Ich würde Euch einen Aufenthalt von etwa drei Nächten empfehlen. Entweder als kurzer Marrakesch-Trip oder danach noch ein wenig raus aus der Altstadt in ein Hotel (wir waren in diesem hier).

Orientalisches Flair wohin man sieht

Ich konnte in diesem Riad in Marrakesch unfassbar gut schlafen. Nicht nur wegen des Ambientes, sondern auch weil es angenehm kühl war. Außerdem war ich wahnsinnig begeistert vom Badezimmer. Alles ist in Cremetönen gehalten und die Badewannen waren so groß wie kleine Pools. Außerdem rochen Duschgel und Shampoo so gut. Und: Das Riad ist ecofriendly. D.h. keine Plastik-Verpackungen beim Duschgel. Das finde ich sehr wichtig anzumerken.

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Was ich auch richtig schön fand, waren die großen Metall-Lampen, die ein tolles, fast magisches Licht ins Zimmer brachten. Ich wollte eigentlich unbedingt eine Lampe für unser Schlafzimmer kaufen, aber dann wusste ich doch nicht richtig, wie ich sie nach Deutschland bekommen sollte.

Die Dachterrasse… ein einziger Traum

Ihr seht schon, ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Aber diese Dachterrasse! Ich war absolut hin und weg. An unserem letzten Abend haben wir uns hier einen Minztee servieren lassen und ich dachte ständig, dass ich doch eigentlich in einem Film und nicht in der Realität sein müsste.

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Das Frühstück im Riad AnaYela ist so liebevoll zubereitet

Selten habe ich so schön mein Frühstück serviert bekommen. Weil ich mich erst an das orientalische Essen herantasten wollte, hatte ich glutenfreie Haferflocken dabei. Aber die kleinen Schälchen, Marmeladen, Nüsse, Obstsalat, Joghurt – wow – so viel Auswahl, da habe ich natürlich auch zugegriffen. Jens wusste vor lauter Kuchen, Baguette und Gebäck gar nicht wo er anfangen soll. Und der frische Orangensaft war hier in Marrakesch eindeutig am leckersten!

Und was ich zum Schluss noch einmal sagen muss: Selten habe ich mich mit Hotelpersonal so wohl und willkommen gefühlt. Alle waren so nett und aufmerksam. Von der Frau, die Rosenblätter in unserem Bad und auf dem Bett verteilte (ja wirklich!) über alle Angestellte, mit denen wir zu tun hatten. Danke – wir haben uns im Riad AnaYela sehr willkommen gefühlt! Falls Ihr Euch in den engen Gassen der Medina verirren solltet, bekommt Ihr sogar ein Handy mit, damit Ihr immer im Riad anrufen könnt. Brauchten wir nicht, aber es war trotzdem ein gutes Gefühl, es dabei zu haben.

Übrigens könnt Ihr im Riad auch die wunderschönen Taschen von Abury kaufen, von denen ich Euch erzählt hatte.

Ich möchte auf jeden Fall noch einmal zurückkehren. Nach Marrakesch. Und in dieses Riad.

Pressereise / Rechercheaufenthalt in Kooperation mit Riad AnaYela


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