Life at 30: Sei mal so richtig stolz auf Dich!

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Hey! Nicht verstecken! Viel zu oft stellen wir unser eigenes Licht unter den Scheffel. Sei doch einfach mal so richtig stolz auf Dich!

„Dass Du das alles diese Woche geschafft hast – krass.” „Ach das war doch nicht so viel…” Kennt Ihr? Dieses Relativieren der eigenen Leistung. Das kann auch etwas ganz alltägliches sein. Da steht man eine Stunde in der Küche, um für Freunde zu kochen. Und dann folgender Dialog. „Wow, das schmeckt ja richtig lecker!” „Ach das, das ist doch nichts besonderes.” Da will ich laut schreien: Doch! Sei doch mal so richtig stolz auf Dich!

Es ist an der Zeit, dass Du mal so richtig stolz auf Dich bist!

Wenn ich mir meinen Freundeskreis so ansehe. Da sehe ich sofort, worauf andere stolz sein könnten. Die eine Freundin zieht Ihr Lernprogramm fürs Studium strikt durch. Trotz Jahrhundertsommer in Hamburg. Die andere erzieht Ihr Kind, dass es im eigenen Zimmer schläft (Und Mamas wissen: Das ist nicht easy). Die dritte lässt sich von einer blöden Kollegin nicht runterziehen und ist erfolgreich im Job. Alles Sachen auf die man doch mal so richtig stolz sein kann. Oder?

Und dann gibt es da noch die kleinen Dinge im Alltag. Ich finde, vieles relativieren wir vor uns selbst. Sehen es als notwendig und vielleicht deswegen als selbstverständlich an. Aber es tut so gut auch einmal zu sich selbst zu sagen: Ich bin gerade richtig stolz auf mich.

Worauf ich gerade stolz bin?

Nicht nur auf berufliche Erfolge, sondern auch, dass ich meine Yoga-Sessions so gut durchziehe. Dass ich häufiger mal die Treppe in den sechsten Stock nehme. Dass ich offen über etwas gesprochen habe, das innerlich an mir genagt hat. Und dass ich Ende diesen Jahres Sachen angehen werde, die richtig nötig sind (und dafür einen Plan gemacht habe).

Beim Basketball früher konnte ich das irgendwie besser. 7 Blocks in einem Spiel. Da war ich so richtig stolz. Heute fällt es mir viel leichter stolz auf meinen Mann zu sein als auf mich selbst. Warum? Weil „stolz sein” auch schnell mit „eingebildet sein” gleichgesetzt wird. Ich finde: Wir sollten viel häufiger stolz auf uns selbst sein.

Und das müssen gar keine großen Erfolge sein. Das lästige To-Do, das wir endlich erledigt haben. Der leckere Kuchen, den wir selbstgemacht haben. Die stressige Situation, die wir gut gemeistert haben. Dass wir für unsere Werte eingestanden haben.

Du darfst auch mal so richtig stolz auf Dich sein! Und das tut auch einfach manchmal so gut…

Bild: Sophie Wolter



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