Life at 30: Macht Erfolg mich wirklich glücklich?

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Wenn ich diesen Job bekomme, dann bin ich so richtig glücklich. Aber stimmt das? Macht mich Erfolg wirklich glücklich?

Ihr kennt das – egal ob selbständig oder nicht. Eine Zusage zu einem Job-Projekt kommt und man ist so richtig happy. Oder man bekommt endlich die lang verdiente Beförderung. Im Privaten ist es vielleicht die gewonnene Meisterschaft im Basketball. Yeah! Jetzt bin ich glücklich!

Macht mich Erfolg wirklich glücklich?

Bis vor kurzem dachte ich wirklich, dass mich Erfolg glücklich macht. Bis ich merkte, dass es meist nur der kurzfristige Glücksmoment ist.

Klar, freue ich mich riesig, wenn ein Job klappt. Oder wenn ein Advertorial gut geklickt oder geliked wird. Mir ist allerdings etwas aufgefallen. Ich projiziere teilweise zu viel darauf. Wenn das klappt, dann bin ich glücklich. Ja. Das stimmt auch. Aber meist nur für einen kurzen Moment. Dann kommt wieder der Ehrgeiz. Und das von der Gesellschaft antrainierte immer weiter, immer mehr wollen.

Was mich wirklich glücklich macht?

Ein schönes Wochenende mit meinem Mann. Wenn wir an einem Sonntag stundenlang auf dem Balkon reden, statt die nächste Netflix-Serie zu schauen. Ein Tag am Strand mit Freunden. Mit den Füßen im Sand und dem Kopf in den Wolken. Egal ob es die Ostsee oder ein weit entfernter Strand auf Bali ist. Die Vorfreude auf Weihnachten zu Hause bei meinen Eltern – so wie es immer ist.

Was ich deshalb versuche zu lernen…

Erfolg nicht mit langfristigem Lebensglück zu verwechseln. Auch wenn uns das unsere Erfolgsgesellschaft so gern vormachen will. Dieses getrieben sein vom immer höher, schneller, weiter auch mal aktiv zu pausieren. Klar, darf ich mich über große und auch kleine Erfolge freuen. Aber mir muss auch immer bewusst sein, dass mich der Erfolg nicht definiert. Und das ist teilweise sehr schwierig. Schließlich ist man doch gern die erfolgreiche Frau. Aber wir sind viel mehr als das.

Ich versuche den Glücksmoment nach einem Erfolg so richtig zu genießen. Aber dabei nicht aus den Augen zu verlieren, was mich wirklich langfristig glücklich macht. Und das hat viel weniger mit mir selbst und viel mehr mit meinen Lieblingsmenschen zu tun.

Da musste ich erst dreißig werden, um das endlich zu realisieren.

Bild: Chris Eichhorn



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