Life at 30: Diese krasse Gefühlsachterbahn aktuell

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Auf und Ab. Looping. Alles durcheinandergewirbelt. Tiefpunkt. Glücksmoment. Puh… Diese krasse Gefühlsachterbahn ist gerade aktuell manchmal ganz schön verrückt und anstrengend, oder?

Gerade ist jeder Tag irgendwie eine neue Herausforderung. Manchmal ist der Kopf so voll von Chaos und Sorgen. An anderen Tagen auf einmal ein totales Hoch mit „eigentlich geht es mir doch gut – und ich genieße jeden kleinsten Glücksmoment”. Ein Tag alles irgendwie zu viel. Am nächsten Tag: BÄM – ich bin sowas von Superwoman.

Von „unter der Decke verkriechen” zu „Superwoman-Modus” innerhalb kürzester Zeit

Egal mit wem ich in den letzten Wochen gesprochen habe: Wir sitzen alle hintereinander in der Gefühlsachterbahn. Gefühlt krasser als die, die ich vor genau einem Jahr in Orlando in den Universal Studios fuhr. Anschnallen und ab geht’s. Hoch und tief. Immer schön im Wechsel. Und wisst Ihr was? Das ist doch in der Situation gerade total normal. Wir haben eine solche Phase in unserem Leben (egal wie unterschiedlich unsere Leben gerade vielleicht sind) noch nie erlebt.

Noch nie! Lockdown wegen Virus – kannten wir bisher höchsten aus einem Sci-Fi Film. Und egal wie sich unsere persönliche Situation gerade darstellt: Das alles macht etwas mit uns.

Man merkt es schon an den Nachrichten mit den Freundinnen

Wie krass sich unsere Hochs und Tiefs gerade abwechseln, merke ich schon in den WhatsApp-Nachrichten mit Freundinnen. Witzigerweise wechseln sich unsere Achterbahn-Kurven eher ab, als dass wir gemeinsam im selben Wagen sitzen. Einmal ist die eine Freundin down, weil sie sich Sorgen macht. Am nächsten Tag ist sie diejenige, die Power und Motivation verbreitet. So versucht immer die eine der anderen Mut zuzusprechen oder hat ein offenes Ohr, wenn gerade einfach alles nervt und zu viel ist.

Und obwohl ich als Achtsamkeits- und Stressmanagement Trainerin ganz klar weiß, dass meine Gefühle nicht meine Gedanken bestimmen. Und viele Tricks kenne und anwende. So ist es natürlich auch bei mir ein Auf und Ab. Mal blicke ich sorgenvoll auf die Auftragsliste und denke, wie soll das alles nur so weitergehen. Ein paar Tage später sehe ich total positiv in die Zukunft. An einem Tag fühle ich mich einsam. Und in einem anderen Moment genieße ich die Ruhe hier im Homeoffice und keine Termine zu haben irgendwie auch.

Das Wichtigste in Bezug auf diese Gefühlsachterbahn

Für mich ist das Wichtigste in Bezug auf die Gefühlsachterbahn aktuell, dass wir sie akzeptieren, ohne ihr zu viel Macht zu geben.

Was ich damit meine? Wenn der eine Tag so richtig mies war, egal in welcher Hinsicht, dann sollten wir uns nicht deswegen fertig machen. Und ihn mit den guten Tagen der anderen vergleichen. Lief nicht. Okay. Morgen ist ein neuer Tag. Und genau so nach einem positiven Tag nicht automatisch erwarten, dass jetzt jeder Tag so läuft. Wir müssen gerade besonders liebevoll mit uns selbst umgehen in dieser Zeit.

Und mit der Macht meine ich, dass wir vielleicht gerade in der Achterbahn mitfahren, aber wir nicht automatisch jede neue Runde mitmachen müssen. Wir sind nicht unsere Gefühle! Bedeutet: Wir sind unseren Gefühlen nicht grenzenlos ausgeliefert. Wird alles zu viel, dann raus an die frische Luft. Tief durchatmen. Pause machen. Bei einem Tief kann man sich selbst gut zureden, statt sich in den negativen Gefühlen zu verlieren. Selbst aktiv werden – auch wenn es nur gedanklich ist.

Wenn wir uns in Bezug auf unsere Gefühlsachterbahn diese beiden Dinge bewusst machen, dann können wir damit auch besser umgehen. Und manchmal hilft – ganz wie beim Achterbahnfahren – auch einfach mal alles rauszulassen.


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