Zu Hause wohlfühlen: 5 Wege Dich zu Hause besser zu fühlen

In: Less Stress
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Sich zu Hause wohlfühlen. Das ist in den letzten Monaten wichtiger denn je. Gerade fällt Dir die Decke auf den Kopf? Hier sind Tipps, damit Du Dich besser fühlst.

Viele von uns verbringen gerade viel mehr Zeit zu Hause (bis auf alle die in den Krankenhäusern, Supermärkten und Co. arbeiten – so ein großes Danke!). Und wenn man so viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, dann ist eins besonders wichtig: das zu Hause Wohlfühlen.

Ich bin so dankbar, dass wir endlich, endlich nach einem Jahr Wasserschadenchaos langsam wieder das zu Hause haben, in dem wir uns wohlfühlen. Während der Pandemie in anderen (teils ungeputzten) Wohnungen zu wohnen hat mir so einiges abverlangt.

Doch obwohl unsere Wohnung langsam wieder so ist wie vorher (Chaoszimmer-Tür einfach geschlossen), kenne ich auch gerade das Gefühl „Decke auf den Kopf fallen”.

Deshalb habe ich heute 5 Wege Dich zu Hause besser zu fühlen. Das sind teilweise ganz offensichtliche kleine Dinge. Aber ich finde es dennoch wichtig, dass wir uns sie vor Augen führen.

Zu Hause wohlfühlen: Das hilft Dir, Dich zu Hause besser zu fühlen

#1 Licht – und wenn es eine Tageslichtlampe ist

Mein bester Kauf der letzten Monate? Eine Tageslichtlampe. Oft ist es hier in Hamburg tagelang dunkel. Dann Motivation im Home-Office zu finden, ist wirklich wahnsinnig schwierig. Die Tageslichtlampe morgens direkt zum Frühstück oder an meinem Arbeitsplatz für eine gewisse Zeit anzuschalten hilft mir wirklich sehr. Sie macht mich nicht nur wach, sondern sorgt für bessere Stimmung und Energie.

Auch sonst gilt: Vorhänge zurückziehen und so viel Licht wie möglich in die Wohnung lassen.

#2 Wohlfühlorte definieren

Ich habe mir zu Weihnachten eine richtige Kuscheldecke gewünscht. Und so habe ich auf unserem Sofa einen richtig schönen Wohlfühlort für mich geschaffen. Manchmal sind es ganz kleine Dinge – auch haptische Dinge (zum Beispiel eine kuschelige Decke), die fürs zu Hause Wohlfühlen sorgen. Manchmal muss es gar nichts Neues sein. Ein wenig umdekorieren mit dem Lieblingskissen zum Beispiel. Oder das Aufstellen von Kerzen neben dem Sofa oder Bett.

Wenn Ihr im Home-Office arbeitet, dann finde ich es auch wichtig Arbeit und Job zu trennen. So verlockend ein Arbeiten aus dem Bett auch sein mag, langfristig ist ein fester Arbeitsplatz (und wenn das nur der Esstisch ist aus Platzgründen) besser. Die Wohnung in Job und Freizeit aufzuteilen kann beim Wohlfühlen wirklich helfen (und vor allem bei der Home-Office-Motivation).

#3 Düfte nicht unterschätzen

In Stressmanagement Trainings werden auch gern Duftöle verwendet. In meiner Ausbildung lernte ich, mit diesen aber auch vorsichtig umzugehen. Denn Düfte und Gerüche können richtig tiefliegende Emotionen wachrufen. Ich liebe in der Wohnung beispielsweise frische Düfte wie Zitronengras. Und gerade habe ich ganz tolle Kerzen von kleinen Hamburger Labels, die mir ein richtig gutes Gefühl geben. Die LONY Organics Kerze „No.2″ erinnert mich mit Melisse, Zitrone und Pfefferminze an irgendetwas aus unseren Seychellen-Flitterwochen. Und die Sweet Orange Cedarwood Kerze von Calma Candle Co. habe ich sogar personalisieren lassen.

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Falls Ihr keine Duftkerzen mögt, dann gibt es auch tolle Raumsprays – ich liebe die von Rituals, die Ihr auch auf Kissen geben könnt beispielsweise (The Ritual of Happy Buddha* hebt immer meine Stimmung, egal ob am Körper oder in der Wohnung). Oder Ihr gebt ein paar Tropfen Öl auf Euer Handgelenk, wenn Ihr zu Hause seid.

Wusstet Ihr, dass in der Immobilienbranche mit Düften sogar Verkäufe angetrieben werden? Aus den USA habe ich gehört, dass Hausverkäufer vor der Besichtigung nochmal schnell Chocolate Chip Cookies backen, weil der Geruch von Keksen so ein „Zu Hause Gefühl” mit schönen Erinnerungen an die Kindheit vermittelt.

#4 Das Chaos minimieren

Kennt Ihr das richtig gute Gefühl, nachdem man die Wohnung aufgeräumt oder beispielsweise eine Schublade aussortiert hat? Solche eigentlich nervigen Aufgaben können einem ein richtiges Hochgefühl verleihen und beim zu Hause Wohlfühlen helfen. Falls mit Kids, Home-Office und Co. aber gerade das blanke Chaos nicht zu vermeiden ist: Versucht den Arbeitsplatz zumindest clean zu halten. Eine kleine Ecke, die nicht im Chaos versinkt.

#5 Musik und Telefonate bei Einsamkeit, kleine Ruhepausen bei Familien

Ich weiß noch, dass ich mir früher als ich noch in einem Großraumbüro gearbeitet habe fürs konzentrierte Artikelschreiben Noise Cancelling Kopfhörer aufsetzte. Ausgeschaltete Noise Cancelling Kopfhörer! Weil ich das Radio vor und hinter mir (mit unterschiedlichen Sendern) und all die Gespräche nicht mehr aushielt.

Gerade haben wir zu Hause ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Die, die viel allein sind, fühlen sich ab und an einsam und die Stille ist groß. Hier rate ich zu Radio oder Feel Good Playlists. Musik ist so ein Stimmungsheber. Selbst wenn wir sie nur ganz unterbewusst im Hintergrund wahrnehmen. Gegen das Alleinsein helfen auch regelmäßige Telefonate mit Lieblingsmenschen. Die Stimme zu hören, während man sich in der Wohlfühlecke einkuschelt.

Bei High Life mit Familien-Action und Home-Office plus Home-Schooling braucht man dagegen ab und zu einfach mal Ruhe. Befreundete Eltern schaffen sich zum Beispiel gegenseitig Freiraum durch Stundenpläne. Von 8 bis 11 Uhr darf Papa, von 13 Uhr bis 16 Uhr Mama dagegen nicht gestört werden. Wenn die Kids im Bett sind: Einfach mal nicht direkt Netflix oder den Arbeitslaptop anwerfen, sondern kurz mal mit einem Tee oder Wein die Ruhe genießen. Und wenn es nur für eine halbe Stunde ist. Die Noise Cancelling Kopfhörer kann ich übrigens auch noch immer empfehlen…

Was mir sonst noch beim zu Hause Wohlfühlen hilft? Frische Luft! Nicht nur selbst raus für einen kurzen Spaziergang, um dann wieder das „Heimkommen” spüren zu können. Sondern auch regelmäßig (und vor allem Morgens) richtig durchzulüften, bis ich fast meinen Atem sehen kann. (Und dann schnell wieder die Heizung anzuwerfen.)

Ich hoffe meine Wohlfühl-Tipps helfen dem ein oder anderen. Freue mich auch immer über Eure Anregungen!

Bilder: Sophie Wolter

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