Wie Dir ein Dankbarkeitstagebuch helfen kann

In: Achtsamkeit
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Ich habe mir gerade selbst eine Challenge mit einem Dankbarkeitstagebuch gesetzt. Warum? Und wie Dir (und mir) ein solches kleines Notizbuch unheimlich weiterhelfen kann?

Ehrlicherweise hatte ich mir schon ein paar Mal vorgenommen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Aber im Alltag vergesse ich es immer wieder. Und obwohl ich in meiner Jugend richtig viel Tagebuch schrieb, macht es mir heutzutage nicht mehr so viel Spaß.

Als Achtsamkeitstrainerin für Stressbewältigung weiß ich aber, wie wertvoll ein solches Dankbarkeitsjournal sein kann. Aber eben auch nur, wenn man es führt. Da musste ich mich für mich erst den richtigen Weg finden. Und vielleicht helfen Euch meine Erfahrungen ja, deshalb schreibe ich sie heute einfach mit auf.

Dein Dankbarkeitstagebuch kann ganz individuell aussehen

So ein Dankbarkeitsjournal das kann einfach ein kleines Notizbuch sein. Vielleicht eins, das Dich vom Cover besonders ansprichst, oder das Du von der Haptik gern in die Hand nimmst. Denn aufzuschreiben, wofür Du dankbar bist, das soll ja auch Spaß machen.

Du kannst Dir Dein Notizbuch zum Beispiel ans Bett legen und jeden Morgen oder jeden Abend hineinschreiben, wofür Du an diesem Tag besonders dankbar bist oder warst. Das können ganz große Dinge sein, wie deine Familie. Oder auch ganz kleine Dinge, wie die freundliche Kassiererin beim Einkaufen.

Ich habe für mich gemerkt, dass ich mein Dankbarkeitsjournal allerdings am besten auf meinen Schreibtisch lege. Nicht, weil es für mich ein nerviges To-Do ist. Aber weil ich dann jeden Tag auch wirklich daran denke. Sonst vergingen manchmal Tage, in denen ich das kleine Büchlein einfach vergessen habe. Seitdem es auf meinem Schreibtisch liegt, schreibe ich regelmäßig hinein. Und, um dran bleiben zu können, habe ich mich auf eine Sache beschränkt, die ich kurz notiere.

Vielleicht schreibst Du gern mehr dazu. Oder notierst gleich drei Dinge, für die Du dankbar bist. Wichtig ist: Es muss in Deinen Alltag passen und Du musst es so integrieren, dass es Dir Spaß macht und für Dich auch für eine längere Zeit gut machbar ist.

Wie kann Dir ein Dankbarkeitstagebuch helfen?

Im Achtsamkeitstraining spricht man oft von dem „sich bewusst machen”. Im hektischen Alltag sind wir oft im Automatikmodus. Nehmen Momente teilweise gar nicht richtig war. Sich einen kurzen Moment Zeit zu nehmen (und das können wirklich nur 2-3 Minuten sein), um uns bewusst zu machen, wofür wir dankbar sind, kann sehr viel Positives bewirken.

Durch das Bewusstmachen der ganz kleinen und großen Dinge, für die Du dankbar bist, wirst Du glücklicher. Das ist nicht einfach so Dahingesagt, sondern wissenschaftlich bewiesen.

Und  an Tagen, an denen scheinbar alles schief läuft oder Du traurig bist, kann es Dir helfen, einfach einmal durch Dein Dankbarkeitsjournal zu blättern. Es kann Dich dann aufbauen.

Außerdem hilft Dir dieser kleine Moment des Innehaltens und der positiven Gedanken sogar bei der Stressbewältigung im Alltag.

Ich versuche gerade das Dankbarkeitstagebuch durch meine kleinen Tricks in meine tägliche Routine aufzunehmen. Versuche es doch auch einfach einmal.

Dankbarkeitstagebuch

Bild oben: Sophie Wolter

Bild Pinterest: Unsplash.com


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