Über ständige Erreichbarkeit – sogar im Urlaub

In: Lifestyle
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Segen und Fluch zugleich: Die ständige Erreichbarkeit heutzutage. Warum ich mich, wenn es um den Job geht, deshalb im Urlaub sogar vor mir selbst schützen muss?

Ein Merkmal unserer Generation-Y: Die ständige Erreichbarkeit. Wenn man auf eine WhatsApp innerhalb von 1-2 Stunden keine Antwort bekommt, dann wird man schon nervös. E-Mails beantworten wir Gen-Y-ler in der U-Bahn, abends auf dem Sofa oder sogar im Urlaub am Strand. Aber ist das wirklich erstrebenswert?

Klar, in meinem Job als freiberufliche Online-Redakteurin und Bloggerin hat man nicht den typischen Feierabend. Den hatte ich als Online-Leitung bei einem Magazin allerdings noch weniger. Es liegt an der Branche, nicht am Freelancer-Dasein. Das ist auch okay, dafür kann ich mir meine Zeit jetzt frei einteilen. Aber genau in Jobs wie meinem ist es wichtig, trotzdem nicht ständig erreichbar zu sein. Für Dich selbst. Für Dein Leben.

Brauchen wir die ständige Erreichbarkeit – sogar im Urlaub?

Gerade bin ich für eine Woche auf Mallorca und natürlich rufe ich zwischendurch mal meine Mails ab. Oder poste für Euch eine schöne Mallorca-Impression auf Instagram. Und dann schalte ich das Smartphone wieder auf Flugmodus. Hm?! Aber ich liege doch am Strand und fliege nicht. Das mache ich, um mich vor mir selbst zu schützen. So kann ich immer noch eine hübsche Bucht fotografieren, dabei fällt mir aber nicht die nächste Jobmail ins Auge. Die muss ich nämlich während der wenigen Stunden am Strand wirklich nicht beantworten. Und wenn ich sie erst einmal gesehen habe, dann mache ich es doch. Und schwupps (was für ein tolles Wort) denkt man 24/7 nur noch an die Arbeit.

Und so sehr ich meine Arbeit liebe (ich freue mich wirklich oft auf meine Mails), will ich dennoch nicht verpassen, den Moment zu genießen. Beim Sonnenuntergang auf Mallorca mit einem „Pling” an ein To Do erinnert werden, dass sowieso erst in der nächsten Woche konkret wird. Sondern einfach so dabei zusehen, wie die Sonne im Meer untergeht. Und vielleicht mal ausnahmsweise kein Foto davon machen…

Pic: Pexels.com



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