Stressbewältigung: Wie Ihr Euch mit einem Lächeln bei Stress austrickst

In: Achtsamkeit
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Lächeln bei Stress? Kommt einem jetzt nicht unbedingt als erstes in den Sinn. Warum Euch aber sogar ein erzwungenes Lächeln helfen kann?

Bei meinen Stressmanagement Einzeltrainings beginne ich die Stunde auch mal etwas ungewöhnlich. „Wir lächeln jetzt erstmal zusammen.” Kommt vielen online sowie offline erst einmal seltsam vor, dieses „gegenseitige Anlächeln”. Was aber meist passiert? Aus einem „aufgesetzten Lächeln” wird, wenn man das Gegenüber sieht ein richtiges. Und manchmal müssen wir richtig loslachen, weil wir uns komisch vorkommen so ohne etwas dazu zu sagen. Nach nur einer Minute herrscht aber immer eine völlig andere Stimmung. Mehr Nähe. Mehr Positive Vibes.

Aber das Lächeln ist nicht nur ein super Einstieg ins Stressmanagement Training. Es ist eine super Übung im Alltag. Vor allem wenn einem gerade gar nicht nach lachen zumute ist.

Stressbewältigung: Wie Ihr Euch mit einem Lächeln bei Stress austrickst

Lächeln und lachen signalisieren dem Körper: Los, Glückshormone (Endorphine) ausschütten. Übrigens wissenschaftlich bewiesen sogar beim „Fake Smile”, einem aufgesetzten Lächeln oder Lachen.

Endorphine helfen uns nachweislich unseren Stresspegel zu senken.

Was ich hierbei besonders wichtig finde: Dass nicht unbedingt etwas lustig oder besonders schön sein muss. Wir können das Lächeln oder Lachen auch als Übung anwenden.

Wenn Ihr in einer besonders stressigen Phase seid oder Euch glücklicher fühlen wollt, dann probiert doch einfach einmal folgende Übung aus. Das Gute: Sie kostet nichts, noch nicht einmal besonders viel Zeit oder Aufwand.

Lächelt Euch mal morgens im Spiegel an. Einfach so.

Der erste Blick in den Spiegel erfolgt meist morgens beim Zähneputzen. Verschlafen schauen wir da meist eher zurückhaltend in unser Spiegelbild. Schenkt Euch genau hier ein richtiges „Zahnpasta-Lächeln” (vielleicht der Einfachheit halber noch ohne wirkliche Zahnpasta). So ein richtig breites Lächeln, das es vielleicht sogar bis zu einem Blitzen in den Augen schafft. Ihr könnt dabei an einen schönen Moment der letzten Woche denken. Müsst Ihr aber nicht einmal. Das Lächeln ist Eure Übung.

Aber nicht nur morgens ist die Übung im Alltag ganz wunderbar. Sondern genau so abends vor dem Schlafengehen.

Falls Ihr momentan allein im Homeoffice seid, kann das Ganze auch ruhig lauter und wagemutiger sein. Einfach mal „fake loslachen”. Meist muss man von seinem „Hahaha” dann ganz automatisch auch wirklich lachen. Kommt einem erst einmal vielleicht sehr seltsam vor, aber kann ein wirklicher „Stress-Break” am Homeoffice-Laptop sein.

Und – gerade jetzt – wo wir oft Maske tragen und das Lächeln nicht sichtbar ist. Schenkt jemandem (mit Abstand natürlich) beim Spaziergang im Park einmal ein Lächeln. Kostet vielleicht erst Überwindung, aber wenn „zurückgelächelt” wird, gibt es Euch beiden so viel.

Heute schon gelächelt?

Bild: Sophie Wolter


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