Achtsamkeitstraining: Anhalten! Raus aus dem Hamsterrad

In: Achtsamkeit, Lifestyle
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Wir rennen. Wir sprinten. Schauen nicht nach links. Nicht nach rechts. Aber wir müssen dringend raus aus dem Hamsterrad. Zum Beispiel mit Hilfe von Achtsamkeitstraining.

Unser Alltag ist oft vergleichbar mit einem Hamsterrad. Wenn wir drin sind und ständig rennen, denken wir, wir machen alles richtig. Geht doch auch nur so, um vorwärts zu kommen. Glauben wir zumindest. Halten wir aber nur für einen kurzen Moment inne und nehmen uns einen Moment Zeit, dann merken wir, dass wir uns eigentlich gar nicht vom Fleck bewegen. Wir bringen unheimlich viel Energie auf. Strengen uns wahnsinnig an. Aber vorwärts kommen wir dabei nicht.

Kommen wir mit Achtsamkeitstraining raus aus dem Hamsterrad?

Durchziehen, durchhalten, oder auch neudeutsch durchpowern. Das müssen wir jetzt eben. Denken wir uns oft, wenn die To-Do-Liste immer länger zu werden scheint. Ich denke manchmal, dass wir, weil wir eben gerade versuchen „durchzupowern“ zu wenig innehalten. Nur diesen einen kurzen Moment, der Dinge in die richtige Perspektive rückt. Dieses Durchatmen statt Durchpowern, das uns hilft, viel effizienter mit unserer Zeit umzugehen.

Als mir nachts das Thema für diese Kolumne zum Thema Achtsamkeit einfiel, da bin ich kurz wieder aufgestanden und habe ein paar Stichworte auf ein Post-It gekritzelt. Da standen nicht nur die Worte, die jetzt Einleitung diesen Artikels sind. Sondern es stand auch: Schildkröte. Hä? Schildkröte? Ich dachte wir sind gerade metaphorisch beim Hamster und dem Hamsterrad. Ja, stimmt auch, aber eine Schildkröte hat hier auch etwas damit zu tun.

Die Sache mit der grünen Meeresschildkröte…

Ich liebe die Bücher von John Strelecky. Kaum eine Buchreihe habe ich in den letzten Jahren so gern gelesen und gleichzeitig so viel gelernt. Und im ersten Buch, genauer gesagt „Das Café am Rande der Welt“, da geht es um eine Schildkröte. Die Kellnerin Casey, die im Café arbeitet, erzählt John von einer Meeresschildkröte. Casey schnorchelt und sieht dabei eine grüne Meeresschildkröte. Ihr fällt auf, dass die Schildkröte ganz entspannt und ohne große Anstrengung schwimmt, aber dabei trotzdem schnell vorankommt. Das liegt daran, dass sie nicht gegen die Strömung ankämpft, sondern sie für sich nutzt.

John sagt da im Roman: „Ich glaube, die grüne Meeresschildkröte hat Dir folgendes gelehrt: Wenn man nicht auf das ausgerichtet ist, was man gerne möchte, kann man seine Energie mit einer Menge anderer Dinge verschwenden. Wenn sich dann die Gelegenheit bietet, das zu tun, was man möchte, hat man möglicherweise nicht mehr die Kraft oder die Zeit dafür.“

Diese Geschichte hat mich wirklich nachhaltig beeindruckt und auch ein wenig betroffen gemacht. Schon oft im Leben, dachte ich mir, aber ich strenge mich doch gerade so sehr an. Aber es geht nicht immer darum, am meisten Energie aufzuwenden, sondern zu wissen, wofür man seine Energie gezielt einsetzt, um das Ziel zu erreichen. Und vor allem: Die Energie nicht für die falschen Dinge zu „verplempern“, sondern darauf zu verwenden, wofür wir sie wirklich brauchen. Mit Achtsamkeitstraining schaffe ich es, mir bewusst zu machen, wofür ich wirklich strampeln will und wofür es sich gar nicht lohnt. Dazu mache ich mir einfach bewusst, wofür ich täglich viel Zeit und Energie aufbringe. Was raubt mir eigentlich nur Energie, ohne dass es mir weiterhilft?

Wir kommen nicht unbedingt am weitesten, wenn wir ohne Pause rennen. Manchmal kann ein Anhalten dafür sorgen, dass wir einen Weg finden, der uns beim Sprinten ohne nach rechts und links zu schauen gar nicht aufgefallen wäre.

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