Life at 30: Was sind meine Big Five for Life?

In: Life at 30
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Heute wird es – wie würde man so schön auf neudeutsch sagen – „deep”. Manchmal ist es aber wahnsinnig hilfreich, die eigenen Ziele zu hinterfragen. Was sind meine Big Five for Life und was sind Eure?

Ich höre gerade ein Hörbuch von John Strelecky nach dem Anderen. Los ging es mit dem „Café am Rande der Welt”. Gerade höre ich „The Big Five for Life” (könnt Ihr hier als Buch kaufen). Alle Stories handeln vom Sinn des Lebens. Klingt so groß – so als könnte man das Thema gar nicht greifen. Aber ich finde es gerade sehr spannend.

Den eigenen Alltag auch mal hinterfragen – und vielleicht aus dem Hamsterrad aussteigen

Die Bücher regen mich gerade dazu an, mein tägliches Leben zu hinterfragen. Mich selbst einmal von außen zu betrachten. Was will ich eigentlich vom Leben? Was ist – laut Strelecky – mein ZDE, der Zweck der Existenz?

Es geht hier oft um die Big Five for Life. Das finde ich allerdings schon sehr schwierig. So von jetzt auf gleich fünf Dinge zu definieren, die man im Leben erreichen will oder für die man lebt.

Aber ich finde es gerade wahnsinnig spannend über das Thema nachzudenken. Mit 30 fühle ich mich teilweise angekommen. Teilweise aber auch wie ein Kind. Ob ich auf dem richtigen Weg für mich bin? Seit ich mich selbständig gemacht habe, glaube ich das schon.

Ich versuche gerade nicht so starr in „5 Dingen” zu denken. Sondern mich eher allgemein zu fragen: Bin ich glücklich? Will ich eigentlich etwas anderes? Habe ich das Gefühl, das ich das mache, was ich will (nicht was die Gesellschaft, meine Eltern, mein Mann von mir erwarten…). Und sehr, sehr oft kann ich hier gerade lächeln und sagen, ja, ich mache was ich will.

Was sind eigentlich meine Big Five for Life?

Und ich kann auf jeden Fall schon einmal sagen: Ich wollte schon immer schreiben. Mit Schreiben verdiene ich aktuell mein Geld. Das macht mich so wahnsinnig glücklich, das könnt Ihr Euch kaum vorstellen. Aber in meinem Job verliere ich mich auch manchmal. Ich muss nicht auf jeder Hochzeit tanzen (bzw. Presseveranstaltung), sondern noch mehr darauf achten, was mich und meine Arbeit wirklich weiterbringt. Das ist manchmal schwer, denn man hat in meiner Branche häufig das Gefühl etwas zu verpassen. Aber es gibt da eine interessante Geschichte von einer Meeresschildkröte. Die ist mit viel weniger Schwimmbewegungen viel effizienter als ein sich abmühender Schwimmer. Weil sie ihre Kraft auf das Wesentliche ausrichtet. Ich will meine Energie nicht verschwenden, sondern für die Dinge nutzen, die mir wirklich wichtig sind.

Irgendwann will ich ein Buch schreiben. Ich glaube, ich werde merken, wenn der Moment gekommen ist – und das richtige Thema.

Ich will reisen. Noch viel mehr von der Welt entdecken – und das gemeinsam mit meinem Mann. Südafrika und eine Safari stehen ganz weit oben auf der Travel Bucket List. Aber auch so viele andere Ziele.

Aber ich habe auch zwischenmenschliche Ziele. Ich will eine gute Freundin sein. Liebe meinen großen Freundeskreis. Will auch Zeit mit meinen Freunden verbringen. Und mit meiner Familie. Diese Woche habe ich „The only living boy in New York” gesehen. Ein großartiger Film, den Ihr unbedingt sehen solltet. Und da dachte ich mir: Ich will noch einmal mit meinem Dad nach New York. So wie früher. Richtig Zeit zusammen verbringen – nicht nur mit meinen Freunden, meinem Mann, sondern auch mit meiner Familie.

Was ich gerade jetzt von John Strelecky lerne…

Allgemein nehme ich aus den Gedanken, die ich mir gerade über das Leben mache, mit, dass ich kleine Momente genießen sollte. Mich nicht immer in der Hektik des Alltags verliere. Meine Energie richtig kanalisiere. Mich wirklich einmal selbst stoppe und sage: Was will ich gerade wirklich? Und was mache ich vielleicht, weil irgendetwas von außen mich dazu treibt.

Ich denke, wenn man sich selbst damit beschäftigt, was man wirklich will, dann ist man schon von selbst auf dem richtigen Weg. Von John Strelecky kann man lernen, so zu leben, wie man wirklich will. Nicht durchs Leben zu rasen und auf eine ruhige Rentenzeit zu hoffen. Das ist ohnehin nicht mein Ansatz im Leben. Deshalb habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht, versuche mit meinem Mann gemeinsam die Welt zu entdecken. Ich darf nur nicht in die gesellschaftlichen Muster zurückfallen und muss es mir auch einmal gönnen, den Moment zu genießen. Nicht immer mit geducktem Kopf auf etwas „hinzuarbeiten”, sondern das Schöne in jedem Tag zu sehen und wertzuschätzen. Und manchmal statt mich in unsinnigen Newsletter-Mailings zu verlieren, einfach einmal den Laptop zuzuklappen und Yoga zu machen.

Vielleicht konnte ich Euch ja auch ein wenig zum Nachdenken anregen. Und keine Angst, es kommen auch schnell wieder lockerere Life at 30 Themen. Aber manchmal darf es ruhig auch „deep” sein.



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