New York, eine Liebeserklärung

In: New York City
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Sehnsucht ist nur Menschen vorbehalten? No way! Während andere mit einem Bungee-Seil von Brücken springen, brauche ich nur eine besondere Stadt, um mich lebendig zu fühlen.

„There is something in the New York air that makes sleeping useless“, das hat Simone de Beauvoir einmal gesagt. Ich glaube, was sie damit beschreiben wollte, ist genau die Dynamik, die ich bei jedem einzelnen (und es waren mittlerweile schon viele) New York Trip fühle.

Die New-York-Energie

Ich laufe durch die Straßen Manhattans und sofort fühle ich mich voller Energie. Natürlich ist man geprägt vom ganzen Sinatra-Traum „If I can make it here, I can make it anywhere“. Aber das meine ich gar nicht. Schließlich komme ich nicht nach New York City, um einem amerikanischen Traum hinterher zu laufen, der so oft unrealistisch ist und nur in Hollywoodfilmen zum Happy End führt.

Vielmehr meine ich: es packt dich etwas. Wäre ich Künstler (naja irgendwie ist man das als Journalist ja auch), hier ist Inspiration garantiert. Keine Ich-bin-im-Paradies-Inspiration. Nicht die Stille, die Schriftsteller am See mitten in der Natur suchen. Machen wir uns nichts vor: New York ist kein Herumliegen im grünen, schönen Central Park. Sondern auch Dreck, Verrücktheiten, Reizüberflutung. Aber eben auch eine ganz besondere Kraft, eine Energie – die ich so noch nirgends auf der Welt gespürt habe.

Die große New-York-Sehnsucht

New York City ist wie eine Droge. Ich war jetzt ein ganzes Jahr nicht da und muss (!) unbedingt wieder in den Big Apple. Neues entdecken, altes wiedersehen. Ich vermisse die Stadt, so dass man im Magen dieses leichte Ziehen verspürt – sogar die Sirenen, die wie verrückt durch die Straßen jagen. Alles fehlt, nichts möchte ich vergessen.

New York, I love you… Und die Sehnsucht bleibt.



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