Mach die Augen auf und sieh Dich um!

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Das ist nicht nur ein Appell an Euch, sondern es war diese Woche auch ein Appell an mich selbst. Mach die Augen auf!

Natürlich habe ich mich nicht laut selbst angeschrien (ich bin zwar vielleicht nicht völlig normal, aber so crazy dann doch nicht). Trotzdem saß ich gestern morgen vor dem Frühtstück kurz an einem wunderschönen See in der Sonne. Und was habe ich getan? Das W-Lan Signal gesucht. Dabei war gar nichts wichtiges. Ich wollte nur ein simples Instagram Stories Foto posten.

Und da saß ich und starrte auf mein iPhone. Kennt Ihr das, wenn man dann innerlich so unruhig wird – nicht so richtig gestresst, aber einfach irgendwie genervt?

Das ist wie dieser bescheuerte Kreis, wenn man abwechselnd seine Mails abruft, Instagram und Facebook checkt, ohne wirklich produktiv zu sein. Kommt Euch bekannt vor, oder?

Appreciate life! Mach die Augen auf und sieh Dich um!

Da saß ich also, mit Blick auf mein Smartphone. Bis ich mir wirklich aktiv selbst sagte: Bist Du eigentlich bescheuert? Hör auf auf das W-Lan Zeichen zu starren und mach die Augen auf! Sieh Dich um!

Also habe ich meinen Blick auf den See gerichtet. Die Sonne spiegelte sich wunderschön auf dem Wasser und ein riesiger Vogel schwebte nur kurz über der Wasseroberfläche. Klingt nach einem richtig kitschigen Rosamunde Pilcher Film. War mit der frischen Luft und ein paar tiefen Atemzügen aber wirklich ein perfekter Moment. Und den hätte ich fast verpasst, weil ich einfach meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gerichtet habe.

Natürlich sitzt man nicht immer mitten in der Natur. Aber ich finde, wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf die kleinen schönen Dinge um uns herum lenken. Das kann mitten in der Stadt hinter der dreckigsten Ecke ein versteckter Garten sein. Oder einfach das Relaxen an der Alster in Hamburg nach Feierabend.

Manchmal sind es wirklich die ganz kleinen Dinge, denen Du Aufmerksamkeit schenken solltest und die Dich dann – zumindest für einen Moment – wahnsinnig glücklich machen.



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