Weekly Update: Alles wie immer, aber doch anders

In: Lifestyle
suelovesnyc_weekly_update_wochenruckblick_weihnachten_weihnachtskugeln

Die Weihnachtstage sind vorbei und ich habe gerade die Adventskalender weggeräumt. Die letzte Woche war wie immer, aber dann doch auch gleichzeitig so anders.

Ehrlich gesagt fällt es mir heute schwer zu arbeiten. Ich merke, wie ich mich immer noch nach einer Pause sehne. Deswegen schreibe ich diesen Artikel auf dem Sofa unter meiner neuen Kuscheldecke. Neben mir ein Tee. Weil ich eines in diesem Jahr auf jeden Fall gelernt habe: Wie wichtig es mir ist, dass ich auch priorisiere mich wohl zu fühlen. Und ich bin so, so dankbar, dass mir meine Selbständigkeit erlaubt, dass ich heute eben langsam mit Kuscheldecke in die Arbeitswoche starte.

Eben habe ich schon die minimale Weihnachtsdeko (Ihr wisst ja: Wohnungschaos) und die Adventskalender weggeräumt. Weihachten ist nun auch schon wieder vorbei. Und obwohl es eigentlich wie immer war, war es doch so anders.

Die Weihnachtswoche: Alles wie immer, aber doch anders

Gerade zurück in der Wohnung, da hatten wir uns Selbst-Quarantäne verordnet für eine Woche und waren schließlich gleich zwei Mal in Hamburg am Flughafen zum Coronatest. Beim ersten Mal gaben wir nach einer halben Stunde in der Schlange draußen in der Kälte auf. Und kamen besser gerüstet am nächsten Morgen um 6.30 Uhr wieder.

Warum wir uns testen ließen? Damit wir mit gutem Gefühl zu meinen Eltern fahren konnten, um den Geburtstag von Dad und mir (haben beide am 21.) und Weihnachten im kleinsten Kreis feiern zu können. So konnten wir es für uns in der aktuellen Situation vereinbaren. Sicherlich gibt es hier unterschiedliche Meinungen, mit negativem Testergebnis und vorheriger absoluter Kontaktsperre (wir waren auch nicht mehr einkaufen) war es für uns so vertretbar.

Eigentlich waren die Weihnachtstage von außen betrachtet so wie immer. Ich habe mit Dad einen Weihnachtsbaum gekauft und geschmückt. Wir waren am Neckar spazieren. Mama hat das traditionelle leckere Weihnachtsessen gemacht. Wir haben gleich mehrere Basketballspiele zusammen geschaut. Und hatten auch einen tollen Heiligabend mit Bescherung und gemeinsamem Anschauen von der neuen „Little Women” Verfilmung (könnt Ihr aktuell bei Sky sehen!).

Aber obwohl ich für unsere „Weihnachts-Bubble” (wie wir sie genannt haben) sehr dankbar bin, war alles doch auch irgendwie gleichzeitig so anders. Corona war an keinem einzigen Tag, wenn auch nur gedanklich auszuklammern. Radio, Nachrichten, Desinfektionsmittelfläschchen und natürlich trotz negativem Test dennoch Vorsicht und Abstand. Und natürlich war es auch in etlichen Gesprächen Thema Nummer 1. Das ist ja klar. Und obwohl andere Familienmitglieder und Freunde so nah waren, blieben wir aus Vorsicht und Umsicht in unserer „Bubble”. Das fühlte sich auch sehr seltsam an.

Trotzdem bin ich unendlich dankbar, dass wir diese Lösung für uns finden konnten und nicht hier zu zweit zwischen Säcken voller Klamotten (wann sind endlich wieder PAX-Schränke vollständig lieferbar?) gefeiert haben.

Und Corona hatte sogar ein Gutes. Wir haben mit der US-Verwandschaft über Zoom ein richtiges Christmas Day Date gehabt. Das war unglaublich witzig und schön. Und nur durch die vielen Zoom-Meetings in diesem Jahr und die Tatsache, dass sich der amerikanische Teil der Familie auch nicht wie sonst treffen konnte, kam es dazu. Vielleicht eine neue Tradition, die aus diesem ungewöhnlichen und herausfordernden Jahr entstanden ist? Das wäre doch schön.

Zu Hause in Hamburg erwartete mich übrigens eine Überraschung von einem Nachbarn, den ich bisher nur einmal getroffen habe. Er hat mir eine Blume und eine Karte vor die Tür gestellt, weil er über den Blog von unserer Wohnungssituation und meinem Geburtstag erfuhr. Ich habe mich wahnsinnig gefreut.

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Ihr die Weihnachtstage, auch wenn sie bei dem ein oder anderen sicherlich in diesem Jahr sehr schwierig waren, doch ein wenig genießen konntet. Lange habe ich einem Jahreswechsel nicht mehr so entgegengefiebert wie diesem. Natürlich wird nicht pünktlich zum 1. Januar alles besser. Aber ich habe viel Hoffnung auf ein besseres Jahr für alle. Und dass uns dieses herausfordernde Jahr einfach nur stärker gemacht hat.

P.s. Die Basketball-Weihnachtskugeln habe ich dieses Jahr gekauft. Super witzig und sehr passend für meine Family. Das Bild habe ich übrigens einfach mit dem Portät-Modus mit meinem neuen iPhone (12 Pro) gemacht – super gut geworden, oder? Kamera und Laptop blieben diese Weihnachtstage in der Tasche.


Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten (Name und Email Adresse) durch diese Website einverstanden. Weitere Informationen findest du in der Datenschutzerklärung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.