Life at 30: Noch ehrlicher sein (vor allem zu mir selbst)

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Ehrlich währt am längsten. Aber dieses Jahr will ich noch ehrlicher sein. Und zwar vor allem zu mir selbst.

Es gibt kaum etwas, das ich zwischenmenschlich so wichtig finde wie Ehrlichkeit. Es fühlt sich furchtbar an belogen zu werden. Und ohne Ehrlichkeit gibt es für mich kein Vertrauen. Warum ich aber vor allem zu mir selbst ehrlicher sein will?

Ich muss noch ehrlicher sein – vor allem zu mir selbst

Schon oft habe ich gehört, dass sich mit 30 mental etwas ändert. Man wisse was man wolle. Hat den Platz im Leben gefunden.

Ich habe das Gefühl, dass ich im letzten Jahr wirklich erwachsener wurde. Das mache ich nicht daran fest, dass in meinem Kalender eher steht „Umsatzsteuervoranmeldung nicht vergessen“ als „Party bei…“. Es ist mehr so, dass ich innerlich mehr zu mir finde. Noch mehr für mich und die Dinge einstehe, die ich will.

Vor ein paar Jahren fasste ich den Schluss: „Do more of what makes you happy“. Ich kündigte, machte mich mit meiner Leidenschaft, dem Bloggen, selbständig. Entkam dem Job-Hamsterrad, das sich ständig und unermüdlich weiterdrehte egal wie sehr ich strampelte, gerade noch so. War dabei wahnsinnig ehrlich zu mir selbst. Achtete seitdem mehr auf eine Work-Life-Balance. Fing mit Yoga an. Und mache seitdem mehr für mich und versuche Achtsamkeit einen größeren Platz einzuräumen.

Warum es wichtig ist, dass ich einfach noch ehrlicher zu mir selbst bin

Und in diesem Jahr will ich noch ehrlicher sein. Zu anderen, indem ich nicht mehr „ja“ zu etwas sage – aus Höflichkeit oder weil es der leichtere Weg ist.

Ich will damit auch ehrlicher zu mir selbst sein. Wenn ein Job-Gefallen, um den ich häufig gebeten werde, doch eigentlich gerade gar nicht zeitlich passt. Oder eine Einladung zu einer Veranstaltung, zwar fürs Network ganz gut, aber eigentlich nicht hundertprozentig mein Ding ist. Dann will ich ehrlicher zu mir selbst sein. Und nicht einfach nur etwas tun, weil man eben gefragt wurde. Oder nicht nein sagen will. Funktioniert aktuell schon sehr gut.

Auch im Privaten will ich noch ehrlicher sein. Wenn ein Treffen in einer Woche einfach nur Stress bedeutet auch einmal absagen. Mich mehr Menschen zuwenden, die mir gut tun. Die richtig tiefen Freundschaften pflegen, also die auf die es ankommt. Ehrlich und direkt auf mein Leben blicken. Dankbar sein, für all das, das ich habe. Mich auch mal selbst wachrütteln, dass die Dinge, die gerade nerven oder einen herunterziehen, doch eigentlich gar nicht so schlimm sind.

In diesem Jahr will ich mich wieder mehr selbst daran erinnern, das zu machen, das gut für mich ist. Das sich zu 100% gut anfühlt. Denn man muss nicht nur ehrlich zu den anderen sein, sondern vor allem auch zu sich selbst.

Bild: Dennis Kayser


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