Life at 30: Diese Bücher, die Dich verändern

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Während Du diese Life at 30 Kolumne liest, bin ich hoffentlich gerade in der Provence und versinke in einem Buch. Passend, dass es heute um Bücher, die Dich verändern, geht.

Damit Du mich während meiner Blog-Pause nicht zu sehr vermisst (obwohl ich ganz sicher bin, dass Du hier auf dem Blog sicher noch etwas Neues für Dich findest), habe ich diese eine Kolumne vorgeschrieben. Weil sie auch gerade für diese Zeit der Pause so passend ist. Und weil sie mir gerade auf dem Herzen lag, während ich in Vorfreude auf den Urlaub in meinem liebsten kleinen Buchgeschäft, direkt gegenüber von meiner Wohnung, Bücher kaufte.

Ich habe es schon erzählt, aber vielleicht bist Du ja auch neu hier. Meine Eltern trugen viel dazu bei, dass Bücher in meinem Leben eine so große Rolle spielen. Als ich klein war, da wurden mir bei einem Einkaufsbummel bei Weitem nicht immer alle Wünsche erfüllt. Aber ein neues Buch, das durfte ich immer haben. Und dafür bin ich so dankbar. Schon früh las ich so auf Deutsch und auch auf Englisch von den tollsten Abenteuern. Manchmal auch nach der Schlafenszeit mit der Taschenlampe unter der Bettdecke (unter der es meist schnell viel zu warm wurde).

Dass ich später Germanistik studierte und gerade an meinem ersten eigenen eBook schreibe, das spricht noch mehr dafür, dass ich das geschriebene Wort über alles liebe.

Aber heute da geht es nicht nur um das Eintauchen in ein gutes Buch…

Es geht um Bücher, die Dich verändern können.

Denn Bücher haben eine wahnsinnige Macht. Wenn ich an meine „All time favorites” denke, also an absolute Lieblingsbücher. Dann sind das nicht nur Bücher wie Harry Potter, die mich schon in meiner Jugend in eine völlig andere Welt eintauchen ließen.

In den letzten Jahren habe ich viel gelesen. Eine beinahe endlos anmutende Reihe von amerikanischen Thrillern, die richtig spannend waren. Aber da gibt es noch die Bücher, die ich nicht einmal verleihe (weil ich sie einfach bei mir haben muss und nicht riskieren kann, sie nicht wieder zu bekommen).

Diese Bücher, die Dich verändern können.

Was ich damit meine? Nicht in erster Linie klassische „Selbsthilfe-Bücher” oder Ratgeber. Sondern Geschichten, die zwar häufig fiktiv sind, aber dem echten Leben so nah, dass sie mir so viel über das Leben beibrachten. Das sind nicht zuletzt die Bücher, die mich auch gerade im Schreibprozess meines eigenen eBooks inspirieren. Weil sie mich beim Lesen nicht nur berührten, sondern mir auch wirklich etwas für mein eigenes Leben mitgaben.

Klar, damit bin ich nicht allein. Nicht umsonst sind beispielsweise die Bücher von John Strelecky unter den meistgelesenen der letzten Jahre. Aber gerade das ist doch umso schöner. Dass ich dieses Erlebnis nicht für mich allein habe, sondern mit so vielen teile.

Bücher haben für mich etwas Magisches (damit meine ich jetzt nicht explizit Harry Potter). Manchmal streiche ich fast ehrfürchtig über einen Buchrücken oder lese nach Jahren noch einmal die letzte Seite eines Lieblingsbuches.

Ich habe beim Lesen eines guten Buches schon Gänsehaut bekommen und – nicht nur einmal – geweint. Besonders gern mag ich es, wenn Lachen und Weinen scheinbar ganz nah beieinander liegen. Oder wenn die Bücher gar mein komplettes Mindset beeinflussen können.

Welche Bücher mir hierbei sofort einfallen?

Natürlich verrate ich Dir hier zum Schluss auch die Bücher, die sich mir in den letzten Jahren besonders eingeprägt haben. Damit Du vielleicht eine ähnliche Erfahrung mit ihnen machen kannst wie ich.

#1 John Strelecky: Das Café am Rande der Welt

Auch wenn die knallbunten Illustrationen eigentlich überhaupt nicht mein Fall sind. Und die Schreibweise mir auch an einigen Stellen nicht gänzlich gefiel. So ist dieses kurze Buch von John Strelecky ein Buch, das (und das schreibe ich ohne Übertreibung) mein Leben verändert hat. Übrigens auch die folgenden, die ich von ihm las. Ein Buch zum Nachdenken. Zum Verschenken (Ihr wisst: mein Exemplar behalte ich). Zum „Danke dafür” sagen. Strelecky hat uns dazu gebracht (und viele sicher zum ersten Mal) wirklich darüber nachzudenken: „Warum bin ich hier?” – großartig!

#2 Bas Kast: Das Buch eines Sommers

Der erste Roman von Bas Kast hat mir ehrlicherweise wegen des sommerlichen Settings besonders gut gefallen. Weil das Lesen einfach innerlich irgendwie richtig gut tut. Aber auch, weil dieses Buch viel „Strelecky” in sich trägt. Und das ganze „Nicht durchziehen und erst zur Rente beginnen zu leben” immer sehr in mir resoniert.

#3 Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

Bei diesem Roman hatte ich häufig Tränen in den Augen. Und stand zwischendurch sogar von meinem gemütlichen Platz auf, um mir mit dem Bleistift ganz behutsam Textstellen zu unterstreichen. Kein Ratgeber, keine Autobiografie (wie das nächste Buch), sondern echte Romantik. Mit Wahrheiten, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ein Buch, das ich immer wieder lesen werde.

#4 Dan Harris: 10% Happier

10% Happier ist so anders als die drei vorherigen und gerade deshalb muss es hier auch unbedingt genannt werden. Es war das (!) Buch, das in meinem Kopf den Gedanken manifestierte, das ich selbst gern einmal ein Buch schreiben will. Ich finde nicht nur die Schreibweise, sondern auch diese ganz persönliche Story von TV-Moderator Dan Harris erfrischend. Und die Herangehensweise, dass der Weg zu einem besseren Leben nicht immer die typischen Schritte beinhaltet und auch mit viel Skepsis und Ironie gegangen werden kann.

#5 Haemin Sunim: The Things You Can See Only When You Slow Down

Ein Buch zum „immer wieder in die Hand nehmen”. Lass Dich nicht abschrecken, dass es von einem buddhistischen Mönch geschrieben wurde. Die Learnings in The Things You Can See Only When You Slow Down sind so unterhaltsam verpackt. Und es ist einfach ein ganz besonderes Buch, das mich zu mehr Achtsamkeit im Leben inspiriert hat.

Und ganz sicher habe ich auch einige aus den letzten Jahren vergessen. Welches Buch kannst Du noch hinzufügen?

*Dieser Artikel enthält Affiliate Links (Für Euch ganz normale Links zum Produkt. Ich erhalte vom Shop eine kleine Provision.)

Bild: Sophie Wolter


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