Was ich im Paradies übers Glücklichsein gelernt habe

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Auf den Seychellen (also known as: Paradies) habe ich nicht nur am Strand herumgelegen, sondern auch etwas Wichtiges in Bezug aufs Glücklichsein gelernt.

Jetzt denkt Ihr Euch vielleicht: Ja, ach – Wie kann man im Paradies bitte auch unglücklich sein? Das ginge sogar wirklich – wenn Du es zulässt. Und da bin ich auch schon mitten im Thema.

Glücklichsein funktioniert nicht nur gemeinsam mit Perfektion

Unsere Flitterwochen waren traumhaft schön. Traumstrände, großartige Hotels (nächste Woche gibt es für Euch ausführliche Berichte), 28 Grad Ende November. Und ich habe so viele spannende Tiere gesehen (von meiner neuen Flughund-Liebe habe ich Euch ja schon hier erzählt). Lief allerdings an jedem Tag immer 24 Stunden lang alles perfekt? Nein.

Mitten im Urlaub machten mir Bauchkrämpfe einen Strich durch die Rechnung (mein Magen ist leider mein Schwachpunkt). Drei Tage lang nur Brot und ein paar Bananen. Und an den letzten beiden Tagen: mehr Regen als Sonne. Die Sonnenuntergangs-Bootstour musste gecancelt werden. Statt eines letzten richtigen Sonnentags vor dem Rückflug, mussten wir die Sonne eher suchen.

Man hätte sich jetzt – ganz deutsch – auf diese etwas negativeren 10% konzentrieren können, obwohl die positiven Erlebnisse und Eindrücke dieser Traum-Flitterwochen deutlich überwogen (das bisschen Bauchweh und das bisschen Regen am Ende). Sich darauf einschiessen. Sich aufregen. Stattdessen habe ich etwas sehr Essentielles gelernt.

Fürs Glücklichsein muss nicht immer alles perfekt laufen

Es gibt immer etwas, das nicht so läuft wie Du es Dir vielleicht perfekt ausgemalt hast. Aber das Wichtige ist, was Du daraus machst. In den ersten vier Tagen hatte ich so viel leckeres Essen gegessen – glutenfreie Highlights, frische Kokosnuss und plünderte geradezu das tolle Nachtischbuffet. Danach war mal ein wenig kürzer treten, was das Essen angeht, nichts, dass einen gleich unglücklich machen muss. Und wenn es am Ende kurz mal geregnet hat – so what, es waren ja immer noch 26 Grad und ich wollte doch ohnehin meinen Thriller noch fertig lesen. Einfach genießen, statt ständig über Kleinigkeiten beschweren.

Wenn mal nicht alles perfekt läuft, entstehen manchmal sogar neue Möglichkeiten

Hätte ich auf La Digue an dem Tag kein Bauchweh gehabt, hätte ich mich nicht durch das (traumhafte!) Resort fahren lassen, sondern wäre mit dem Rad unterwegs gewesen, und hätte so nie die Möglichkeit bekommen, in den Infinity Pool der Präsidentensuite zu hüpfen. Und das war mit dem (!) Ausblick wirklich ein einmaliges Erlebnis. Statt mich zu verkriechen, habe ich das Beste aus meinem Tag herausholen können.

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Es muss nicht immer alles perfekt sein, damit man glücklich sein kann. Diese Denkweise will ich jetzt auch zurück im grauen und tristen Deutschland beibehalten. Draußen regnet es tagelang durch und ich muss eigentlich für eine Kooperation Fotos machen. Ein Grund sich aufzuregen. Ändert sich dadurch das Wetter? Nein. Also, Kerzen an, tief durchatmen und drinnen die Gemütlichkeit genießen. Und mit zwei größeren Lampen werden die weihnachtlichen Fotos einfach im Wohnzimmer geknipst. Ist dann vielleicht nicht alles perfekt – aber das Ergebnis trotzdem schön.

Statt mich selbst unter Druck zu setzen und mich unglücklich zu machen, versuche ich das Bestmögliche aus der Situation herauszuholen.

Ich will nicht immer auf Perfektion warten, um glücklich sein zu können. Und im Paradies habe ich gelernt: das muss ich auch gar nicht.



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