Entspannungs-Trend: Was ist ASMR eigentlich genau?

In: Achtsamkeit
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Als ich mit Jens Schwester über Meditation spreche, sagt sie: „Ich höre zum Einschlafen ASMR Videos bei YouTube.“ Hatte ich auch schon davon gehört. Aber was ist ASMR eigentlich genau?

Bevor ich einschlafe, setze ich immer noch einmal kurz meine Kopfhörer auf und höre mir eine Meditation an. Meist mit der 7 Mind App – die ich mir irgendwann einfach als Paket gekauft habe. An Weihnachten unterhalte ich mich mit Jens Schwester und sie spricht – als es um das Thema Einschlafen geht – genau die vier Buchstaben an, die mir schon häufiger begegnet sind. A.S.M.R. Aber was ist ASMR? Hatte ich zwar schon mal gehört, aber so richtig etwas darunter vorstellen, das konnte ich mir nicht.

Was ist ASMR eigentlich? Über „Entspannungs-Geräusche“

ASMR steht für „Autonomous Sensory Meridian Response“ – übersetzt also eine unabhängige sensorische Meridianreaktion. Und alle so gemeinschaftlich: Was? Ähm, ich meine natürlich: Wie bitte?

Der Begriff meint eigentlich ein beruhigendes, kribbelndes Gefühl, das von der Kopfhaut ausgeht und sich dann im gesamten Körper verbreitet.

Dieses entspannte Kribbeln wird durch beruhigende Bilder oder leise Klänge ausgelöst – wie zum Beispiel Papierrascheln oder das Knistern von Feuerholz.

Vor Jahren schon hat sich daraus ein regelrechter YouTube-Trend ausgelöst. Da bin ich allerdings auch auf einige verstörende Videos gestoßen, die mich so ganz und gar nicht entspannt haben. Beim Intro-Video der durch das Phänomen bekannten YouTuberin Heather Feather hätte ich den Mac am liebsten aus dem geöffneten Fenster geworfen.

Mittlerweile gibt es natürlich auch ASMR-Apps, die man sich einfach aufs Smartphone laden kann.

Welche Geräusche führen zu einer Autonomous Sensory Meridian Response?

Das kann eigentlich wirklich alles sein. Spontan denkt man natürlich an Meditations-Geräusche wie Meeresrauschen, Regen oder Feuerknistern. Aber es kann auch Flüstern sein (finde ich beispielsweise super gruselig vor dem Einschlafen), das Geräusch, wenn man über einen Stoff oder ein Buch streicht, Haare kämmen, sogar was ich gerade mache – auf einer Tastatur tippen.

Ich kann beispielsweise gut zu Naturgeräuschen entspannen (tatsächlich Regen, Meer, Feuer) aber auch zu Klangschalen-Sounds, die Ihr vielleicht aus dem Yoga kennt. Das „Kopfhautkribbeln“ stellt sich da nicht immer ein, aber ich finde die Geräusche einfach schön und entspannend.

Bild: Ein wiedergefundener Schnappschuss, den ich auf den Seychellen geknipst habe


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