Mit dem Blog selbständig machen – meine Tipps

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Vor über einem Jahr habe ich mich selbständig gemacht. Nicht nur mit Sue Loves NYC, aber mit einem großen Fokus auf den Blog. Heute habe ich Tipps für Euch, wenn Ihr Euch mit dem Blog selbständig machen wollt.

Als ich mich selbständig gemacht habe, habe ich dies nicht als Full-time-Blogger getan, sondern als freie Online-Redakteurin. Ich wollte nicht, dass die gesamte Last von Festanstellung (ich habe eine Online-Redaktion geleitet) zur Selbständigkeit nur auf dem Blog liegt. Für mich eine gute Entscheidung, denn durch meine freien Aufträge hatte ich mehrere Eisen im Feuer und so keine Angst vor einem finanziellen Risiko.

Mittlerweile ist der Blog noch größer und erfolgreicher geworden – dank Euch – und nimmt eine noch größere Rolle ein. Höchste Zeit Euch also an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Mit dem Blog selbständig machen – das solltest Du Dich fragen

#1 Ist die Selbständigkeit wirklich das Richtige für Dich?

Zunächst einmal sollte Dein Blog im besten Fall schon einige Jahre bestehen. So konntest Du Dir neben Deinem festen Job als Blogger einen Namen machen und hast auch schon eine Reichweite vorzuweisen. Von 0 auf 100 finde ich bei der Selbständigkeit sehr schwierig, vor allem wenn es um eine eigene Website geht.

Neben dem eigentlichen Job zu bloggen, ist allerdings noch einmal etwas anderes als full-time. Bist Du der Typ, der auch mal etwas Geld zur Seite legen kann? Das ist wichtig, denn die Auftragslage beim Bloggen ist nicht jeden Monat gleich. Und kannst Du Dich jeden Tag selbst motivieren oder brauchst Du eigentlich einen Chef, der dich antreibt? Ist Dir bewusst, dass Du Dich als Freelancer um alles selbst kümmern musst und nicht einfach bei der Buchhaltung anrufen kannst? Solche Fragen solltest Du Dir unbedingt stellen, bevor Du kündigst und Dich selbständig machst. Denn mit einem Blog selbständig machen – das bedeutet nicht nur Artikel zu schreiben. Du musst Dich jeden Tag antreiben können, Dein Bestes zu geben und musst vor allem gut mit Geld umgehen können.

#2 Willst Du im Home Office arbeiten?

Nur weil Du Dich selbständig machst, heißt das nicht automatisch, dass Du auch im Home Office arbeiten musst. Für mich ist es aktuell einfach die beste Lösung und ich genieße das Office in den eigenen vier Wänden, weil ich auch oft unterwegs bin. Falls Du Dich aber Zuhause nicht gut motivieren kannst zu arbeiten, oder Dich zu leicht ablenken lässt, dann spricht auch nichts gegen ein Shared Office Space. Du brauchst ja nicht gleich ein eigenes Büro – ein Tisch in einem Office zu mieten, ist oft auch schon eine gute Lösung.

#3 Bist Du für einen Gründungszuschuss qualifiziert?

Wenn Du Dich dazu entschlossen hast, Dich selbständig zu machen, empfehle ich Dir unbedingt eine Gründerberatung. Ich war hierfür bei der Lawaetz Stiftung in Hamburg und wurde sehr gut beraten. Außerdem solltest Du Dich informieren, ob Du für einen Gründungszuschuss in Frage kommst. Auch dabei kann Dir eine solche Stiftung helfen. Ein Businessplan und eine Kalkulation sind wichtig für den Start in die Selbständigkeit. So weißt Du wo Du hin willst und hast auch die finanzielle Seite im Blick.

#4 Wie kann Dir Dein Netzwerk helfen?

Damit meine ich nicht nur, dass Du Dich unbedingt einmal beim Lunch mit Bloggern austauschen solltest, die sich selbständig gemacht haben. Es geht hier auch um Deinen Blog an sich. Wer kann Dir helfen, wenn einmal die Technik streikt? Oder kennst Du jemanden, der SEO-Profi ist und der Dir helfen kann, Deine Reichweite zu erhöhen?

Ich drücke Euch auf jeden Fall die Daumen, wenn Ihr Euch mit dem Blog selbständig machen wollt! Und vielleicht fallen Euch ja noch weitere Tipps auf Eurem Weg auf.

Bild: Unsplash.com



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