Echt sein – das ist mir wirklich wichtig

In: Lifestyle
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Kaum ein Wort wird so oft in Bezug auf Blogs benutzt (und holprig ausgesprochen) wie „Authentizität”. Warum mir das echt sein beruflich und privat so wahnsinnig wichtig ist?

Worum geht es hier überhaupt und was ist für mich authentisch? In der Mode sind das beispielsweise Jeans, T-Shirt und Sneaker. Was andere vielleicht langweilig finden, ist mein sportlicher, lässiger Style. Klar, ich trage auch sehr gern hübsche Blusen oder Kleider – aber dann am Ende doch wieder mit Sneakern oder zur Jeans. So bin ich eben und so fühle ich mich am wohlsten. Auch wenn in Berlin Fashion Week ist, komme ich so zum Meeting. In dem Look, den Ihr hier seht (Kleid und Jacke von Closed übrigens – wie mein halber Kleiderschrank), war ich zum Lunch im Szenelokal Borchardt – warum auch nicht?

Echt sein ist mir wahnsinnig wichtig – im Job und im Privatleben

Authentizität hat aber natürlich nicht nur mit meinem Look zu tun, sondern auch mit meiner Art. Zu einem Mittagessen komme ich vielleicht mal 5 Minuten zu spät (sorry!), Dir aber eine Viertelstunde vorher abzusagen, das mache ich nicht. Weil ich das auch selbst hassen würde. Da renne ich lieber nach dem beendeten Projekt zur Bahn. Hab ja auch eh Sneaker an…

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Echt sein, das heißt für mich auch, dass meine Freundinnen wissen, dass ich Ihnen auch direkt die Meinung sage. Das kommt vielleicht nicht immer besonders sensibel rüber, aber um den heißen Brei herumreden, wenn man befreundet ist – das fällt mir schwer.

Beim Blog bedeutet für mich echt sein, dass ich Euch auch mal sage, wenn mich ein Beautyprodukt nicht überzeugt hat (wie hier). Dass Ihr mir aber im Gegenzug absolut glauben könnt, wenn ich von etwas richtig begeistert bin (so wie hier – habe ich mir gerade für die Zeit vor der Hochzeit nachbestellt). Sonst macht das mit den Beautyempfehlungen ja auch wirklich gar keinen Sinn. Warum es hier dann aber nicht vor kritischen Artikeln nur so wimmelt? Weil ich viele Kooperationen von Marken, hinter deren Produkten ich nicht stehen kann, einfach nicht annehme. Bashen macht ja auch keinen Spaß.

Sue loves… mehr als nur NYC

Ihr wisst, ich liebe glutenfreie Pizza und Burger mit Pommes (meine Freundinnen lachen jetzt sicher wieder beim Wort Pommes) – mag es aber auch mich bewusst zu ernähren. Ein Abend in der Basketballhalle schätze ich viel mehr als eine Partynacht. Ich liebe es zu reisen und die Welt zu entdecken (am besten mit Lieblingsmenschen). Und ich hasse die Oberflächlichkeit und die furchtbaren Blicke in der Modebranche. Stattdessen tummel ich mich bei Fashion Weeks lieber Backstage und quatsche mit Make-up Artists. Ich vermisse New York City mit jeder Faser meines Körpers und muss im nächsten Jahr unbedingt wieder einen Flug buchen.

Aber das wisst Ihr als treue Blogleser natürlich alles schon. Apropos Blog: Da geht es mir immer noch als Germanistin und Online-Redakteurin um das geschriebene Wort. Ganz schön oldschool, oder? Deshalb sehe ich mich beruflich als Journalistin und nicht als Influencer, ohne dabei aber einen Beruf über den anderen zu stellen.

Warum ich das hier alles noch einmal schreibe? Weil viele den Blogger-Satz: „Ich gehe nur Kooperationen ein, hinter denen ich auch stehe” so nervig finden – er aber, wenn er wirklich ernst gemeint ist, einfach so wichtig ist.

Bilder: Jennifer März

Look: Jeanskleid und Wendejacke von Closed (die Jacke ist gerade im Sale!), Sneaker von Puma (die blaue Version ist auch cool)



2 comments

  • Jen

    July 16, 2017 at 10:19 am

    So tolle und wahre Worte für die die Leute dich auch unheimlich schätzen! :)

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