Life at 30: Und schwupps! Gute Vorsätze? Weg!

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Da muss man sich doch an den Kopf fassen (sorry passt gerade zu gut – auch zum Bild). Kaum kommt eine stressige Phase… Schwupps! Gute Vorsätze? Einfach weg!

Jeder hat sie: Gute Vorsätze. Hat auch nichts mit Silvester zu tun das Ganze. Man will sich und sein Leben einfach verbessern. Ich will zum Beispiel achtsamer leben. Suchte in den letzten Jahren Wege aus dem Hamsterrad hin zur Stressbewältigung. Andere wollen vielleicht gesünder essen oder sich häufiger zum Sport aufraffen.

Gute Vorsätze sind wichtig. So versuchen wir mehr so zu leben, wie wir es eben wollen. Uns etwas Gutes zu tun. Meistens auch unserer Gesundheit.

Gute Vorsätze sind wichtig – in einer stressigen Phase, aber auch schnell vergessen

Im normalen Alltag schaffe ich es ziemlich gut, achtsamer zu leben. Ich plane Yoga-Sessions ein, auch wenn ich „eiiigentlich“ gerade so gar keine Zeit habe. Koche im Home Office für mich gesund und versuche langsamer zu essen. Soweit so gut.

Dann kommt wie jetzt eine stressige Phase mit Messebesuch (14 Termine in 2 Tagen!) und vielen Projekten, die geplant oder noch vor der USA Reise fertiggestellt werden wollen. Und da fiel ich letzte Woche komplett in alte Muster zurück. Gute Vorsätze? Weg!

Durchatmen, Yoga, langsam Essen – nö. Stattdessen durcharbeiten – und das gefühlt stundenlang ganz ohne zu atmen. Nackenschmerzen weil nur vorm Laptop sitzen. Und Essen herunterschlingen vor dem Fernseher. Herzlichen Glückwunsch!

Kennt Ihr oder? Da läuft es so gut. Und dann kommt eine Stress-Phase und alles auf Anfang. Absoluter Autopilot-Modus statt bewusst leben.

Aber immerhin eine Erkenntnis: Nach ein paar Tagen habe ich es selbst gemerkt. Hätte früher sicher Wochen oder sogar Monate gedauert. Habe trotz Endlos-To-Dos die Handbremse immer wieder zwischendurch ganz leicht angezogen. So kam ich auch den Berg rauf. Zwar mit einigen kleinen Pausen, dafür war ich als ich oben war auch nicht ganz am Ende und komplett ausgepowert.

Was kann in diesem Artikel noch besseres kommen als diese wahnsinnig anschauliche Metapher? Nichts! Naja doch, vielleicht noch ein kleiner Rat an Euch und auch an mich.

Wir verfallen in stressigen Phasen schnell in unsere alten Muster. Statt uns dann auch noch selbst dafür fertig zu machen. Einfach feststellen und versuchen step by step wieder ein bisschen mehr auf uns zu achten. Wie war das? Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Bild: Dennis Kayser


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