Life at 30: 10 Dinge, die Du kennst, wenn Du in den Neunzigern aufgewachsen bist

In: Life at 30
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Hach ja, die guten alten Zeiten. Als ein Kratzer in der Lieblings-CD noch das Ende der Welt war. Und vor lauter Boyband-Postern keine Wand im Zimmer weiß. Diese 10 Dinge kennst Du, wenn Du in den Neunzigern aufgewachsen bist.

Gerade kommen sie vor allem in der Mode mit Schlangen-Print-Hosen, Plateauboots und XXL-Logo-Sport-T-Shirts wieder. Die Neunziger! Viele die jede Woche meine Life at 30 Kolumne lesen, sind wie ich in dieser Zeit aufgewachsen. Und genau deshalb werdet Ihr Euch in dieser etwas anderen Kolumne heute so sehr wiederfinden. Vieles geht direkt um die Neunziger, andere Punkte beziehen sich schon auf die 2000er, sprechen aber eben die an, die Kinder der Neunziger Jahre sind. Fühlt Euch gern dazu aufgefordert, diese Liste zu ergänzen. Entweder in den Kommentaren unter dem dem Artikel oder auch bei Instagram.

Life at 30: 10 Dinge, die Du kennst, wenn Du in den Neunzigern aufgewachsen bist

#1 Beim Schwarm anrufen und Angst haben, dass die Mutter ans Telefon geht

Die Telefonnummer ist gewählt. Natürlich wusstest Du sie schon auswendig. Das Herz klopft bis zum Hals. Und dann: Geht ER gar nicht ran. Sondern seine Mutter. „Hallo hier ist Susan, kann ich bitte … sprechen?“ Diese Zeit als Festnetztelefone noch richtig genutzt wurden und nicht wie heute dazu da sind, damit einen die Oma einmal im Monat anrufen kann.

#2 Zettel weitergeben im Unterricht und „Snake“ unter dem Tisch spielen

Wenn man etwas mit der besten Freundin während der Mathe-Stunde dringend besprechen wollte, dann wurde ein Stück vom Blatt abgerissen. Und das wurde dann weitergegeben. Immer mit ein bisschen Angst, dass dann doch noch jemand mitliest. Als dann jeder sein Nokia-Handy hatte, da wurde der Zettel aber nicht mit einer SMS ersetzt. Viel zu teuer. Dafür konnte man endlich die Langweile in der Erdkunde-Stunde mit einer Partie „Snake“ erträglicher machen. Ah Mist, doch ans andere Ende der Schlange gekommen…

#3 Als Kinder hörten wir Kassetten und die gingen auch nur all zu gern mal kaputt

Als ich klein war, da gab es keine Tony-Box auf die man eine Figur gestellt hat und schwups wurde das Hörspiel abgespielt. Da gab es Kassetten. Erst Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg. Später dann TKKG. Und wenn der Kassetten-Spieler mal hängen blieb, da musste die Lieblingskassette mit einem Bleistift gerettet werden. Schön wieder einfädeln und das Beste hoffen.

#4 Boybands waren noch cool und es gab eigentlich nur einen bekannten DJ

Wenn es um Musik ging, da musste man sich später als Teenie schon auf die richtige Seite schlagen. Und die Seiten hießen: Backstreet Boys oder N*Sync. Beide cool? Dann aber ja nicht Caught in the Act Fan werden. Als Kinder der Neunziger gab es bei uns übrigens nur einen bekannten DJ. Nicht so wie heute. Und der war eigentlich gar keiner. DJ Bobo.

#5 Elektronik? Wir haben da einiges mit uns rumgeschleppt

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Ging es mit den Eltern in den Urlaub, dann musste für die Autofahrt unbedingt der Game-Boy mit. Und der Discman (zur Erklärung: der spielte CDs ab) natürlich auch. Dann hatte man noch so einen wahnsinnig praktischen Ordner mit einer Plastikhülle für jede einzelne CD. Wog auch nur ca. 2 Kilo – je nachdem wie viele CDs unbedingt mit sollten. All das füllte schon einmal einen ganzen Rucksack. Und heute: Ist es einfach nur ein iPhone in der Hosentasche…

#6 Wir mussten „aus dem Internet“

„Susan es gibt Essen, geh bitte aus dem Internet“. Ja liebe Teenager von heute: Das Internet ging an und aus. Zunächst mit so einem richtig schönen Einwähl-Geräusch. Nix W-Lan, sondern für die Internet-Nutzung musste man sich an den Computer setzen. Apropos Geräusch… Da fällt mir direkt der nächste Punkt ein.

#7 Dieser eine Ton, der die Eltern in den Wahnsinn trieb

Okay, das kam erst später. Aber wenn Ihr in den Neunzigern aufgewachsen seid, dann kennt Ihr auch diesen einen Ton, der die neuen 2000er geprägt hat. Nein, jetzt kommt keine Rock-CD oder der Lieblingssong der Backstreet Boys. Es ist ein ganz einfacher Ton und vielleicht ahnt Ihr es schon, wenn ich sage: Es geht ums Internet. „A-Ouh“ – der ICQ-Ton. Für alle, die diese Ära verpasst haben. ICQ war ein Chat-Programm, das man auf seinem Computer installiert hatte. Und immer wenn eine neue Nachricht einging, dann kam das „Aaaaa-Ouuuh“.

#8 Der Video-Abend wurde zum DVD-Abend – und bekam eine völlig neue Bedeutung

Erst haben wir uns als Gruppe zum Film-Abend getroffen. Gern auch mal ein Horrorfilm auf Kassette. Als Video-Kassetten dann zu DVDs wurden, bekam das Treffen zum DVD schauen eine ganz neue Bedeutung. Da wurde schon von einem Ohr zum anderen gegrinst, wenn sich die beste Freundin und der beste Kumpel zum DVD-Abend verabredeten…

#9 Eine CD mit Lieblingssongs brennen, das war als Teenie der größte Liebesbeweis

Der Liebesbrief, wenn Du in den Neunzigern aufgewachsen bist? Eine Mix-CD vom Schwarm. Selbst wenn da nicht noch ein kreatives CD-Cover ausgedruckt wurde, sondern nur ein Post-IT mit einer kleinen Nachricht auf der CD-Hülle klebte. Die Mix-CD war manchmal der Start einer ganz großen Liebe (die dann vielleicht aber auch nur so 8 Wochen hielt).

#10 Und last but not least: Die Schock-Momente, wenn Du in den Neunzigern aufgewachsen bist

Was Dich kurz in einen Schockzustand versetzt hat? Also entweder ist gerade zum tausendsten Mal Dein Tamagotchi gestorben (aber das war eigentlich nur halb so wild). Richtig Mist gebaut hattest Du, wenn Du aus Versehen auf das Internet-Zeichen auf Deinem Handy gekommen bist. Waaaas? Oh Nein! Oh Gott! Jetzt bloß nicht nach Hause zu den Eltern.

Ich könnte gefühlt noch ewig so weitermachen. Was fällt Euch noch ein?

Was ich meinem Teenager-Ich übrigens gern gesagt hätte? Lest Ihr in dieser Kolumne!


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5 Kommentare

  • Sarah

    31. Mai 2019 at 10:25

    Soooo gut! 😀

    Antworten

  • Susanne

    31. Mai 2019 at 16:16

    Ich kann mich an jeder von dir genannte Situation noch so gut erinnern. Und das witzige ist. Erst heute hab ich zu meiner Kollegin gesagt, dass ich froh bin in den 90ern aufgewachsen zu sein.

    Alles Liebe
    Susanne

    Antworten

  • Susan Fengler

    31. Mai 2019 at 16:23

    Da bin ich auch wirklich sehr, sehr froh! Liebe Grüße und schönes Wochenende, Sue

    Antworten

  • Conny

    31. Mai 2019 at 17:13

    Oh, was für eine tolle Zusammenstellung! Mir fallen da direkt auch noch ein paar lustige Sachen ein:
    – der Einwählton vom Modem (deedleedeeed… tuuut tuuuut)
    – sich mit einer Freundin verabreden und sie kam nicht. Ist sie zu spät? Hat sie es vergessen? Kommt sie noch oder soll ich wieder heim gehen??? Was für ein Nervenkitzel ohne Smartphone!
    – Sich verlaufen / verfahren. Wie oft hab ich mich mit einer Freundin mit dem Radl verfahren, weil wir eine Abzweigung verpasst haben… Irgendwann habe ich angefangen einen Stadtplan mit zu nehmen 😉

    Bitte gerne mehr davon, da schwelgt man so schön in Erinnerungen! 🙂

    Antworten

  • Susan Fengler

    3. Juni 2019 at 11:27

    Hahaha wie toll! Ja das mit dem Verlaufen nimmt uns Maps jetzt ab 😀

    Antworten

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