Das Ding mit den Feiertagen, wenn Du Onliner bist

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Ich liebe meinen Job. Mit den Feiertagen ist das allerdings so ein Ding, wenn Du online arbeitest. Egal ob angestellt oder selbständig.

Warum man mit mir vor Urlauben oder Feiertagen nicht so viel anfangen kann? Weil ich in der „Zone” bin. Genauer gesagt in der „Work-Zone”. Feiertage wollen vorbereitet werden. Das heißt jetzt konkret für Ostern: Drei Tage frei = sechs Artikel vorschreiben. Wieso nur drei? Am vierten habe ich mir wieder Arbeit vorgenommen, sonst wird es vorher einfach zu stressig.

Das Ding mit den Feiertagen? Hat bei mir mit der Online-Branche zu tun

Aber auch als ich Online Leitung bei einem Magazin war, gab es nicht dieses richtige „frei” an Feiertagen. Entweder hatten die Wochenendaushilfen Fragen, oder man musste sich sonst noch um etwas kümmern. Außerdem mussten Feiertage immer aufgeteilt werden. Da hat man in einem sehr kleinen Team schon recht häufig „Feiertagsdienst”, vor allem wenn man der Chef ist.

Das Schöne jetzt in der Selbständigkeit: Man ist nicht so fremdbestimmt. Habe ich es geschafft, jetzt mit 12-Stunden-Tagen alles vorzuarbeiten, dann muss ich zu den Eltern keinen Laptop mitbringen. Ja, obwohl ich meinen Job liebe, finde ich es auch einfach großartig, mal das iPhone im Flugmodus zu lassen und einen Spaziergang mit den Eltern zu machen, ohne dabei Job-Mails aufploppen zu sehen. Und mein Vater schätzt es auch sehr, wenn mein Freund und ich beim abendlichen Film nicht ständig unsere iPhones in der Hand haben (ich übrigens mittlerweile bei mir Zuhause auch).

Ich glaube, das ist auch ziemlich wichtig. Schließlich hört die Arbeit bei Onlinern nie auf. Es passiert immer etwas, über das Du unbedingt schreiben willst oder musst. Aber dieses Jahr nicht am Ostersonntag. Da werde ich French Toast essen und mit meinen Eltern über das Basketballspiel vom Samstagabend reden. Okay, vielleicht mache ich ein kurzes Foto vom glutenfreien French Toast für Euch. Es muss ja nicht gleich ein ausgewachsener Digital-Detox sein. Aber das wird dann ausnahmsweise auch mal alles sein. Akku aufladen – und da spreche ich jetzt nicht nur vom Smartphone…

Pic: Dennis Kayser



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