Life at 30: WhatsApp-Gruppen – Chaos & Wahnsinn

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Eigentlich war es doch sooo eine gute Idee – und auch so witzig. Diese WhatsApp-Gruppen für Party-Planung und Co. Bis sie es nicht mehr waren…

Diese rote Zahl. 32 Nachrichten. Nein, ich spreche nicht von beruflichen Mails. Da hat man mal ein paar Stunden nicht bei WhatsApp reingeschaut – und BOOM. Die WhatsApp-Gruppen explodieren. Das alles jetzt durchlesen? Puh…

Klar, manchmal ist sie wirklich praktisch so eine Chat-Gruppe. Und ich mag unsere kleinen Gruppen mit befreundeten Paaren oder meinen engsten Freundinnen sehr. Sofort alle auf einmal erreicht und Dates fürs Wochenende sind fix ausgemacht. Kein „Okay, ich frag mal Jens“ – der ist ja nämlich gleich informiert.

Bei WhatsApp-Gruppen sollte es eine „Teilnehmergrenze“ geben – für mein Seelenheil

Soweit so gut. Aber Sorry: WhatsApp-Gruppen mit mehr als fünf Personen treiben mich zu 99,9% nach einer nicht all zu langen Zeit absolut in den Wahnsinn.

Während es bei Männern in den Gruppen (aus meiner subjektiven aber denke ich realistischen Erfahrung) hauptsächlich darum geht, sich mehr oder weniger witzige Videos hin und her zu schicken, sind die Frauen-Gruppen meist auf ein Ziel ausgerichtet. Planung. Entweder einer Party, eines Junggesellinnenabschieds, eines Grillfestes oder einfach eines gemeinsamen Dinners. Eigentlich auch praktisch, wenn alle alles mitbekommen. Eigentlich…

Denn wenn alle gleichzeitig schreiben, was sie mitbringen und der ein oder andere vielleicht nicht so schnell antworten kann (gibt ja noch Berufe, Kinder usw.), dann wird es ziiiemlich schnell unübersichtlich. „Ähm, wer bringt nochmal den Nachtisch?“ „Sorry, musste die Kids abholen – was fehlt jetzt noch?“ Wenn nicht einer das Ruder übernimmt und nochmal rekapituliert, rauchen bei den andern vor lauter Chaos die Köpfe. Oft die Rettung: Eine Freundin, die ein Einsehen hat (Daaanke!), eine Liste schreibt und in die Gruppe stellt.

Ach und dann gibt es noch diese WhatsApp-Gruppen, in denen Du zwar drin bist, die aber auf einmal in Themengebiete abdriften, die Dich gar nicht betreffen. Da geht es zunächst um ein Treffen und später auf einmal nur noch um Baby-Themen. Was ich dazu beitragen kann? Nix. Erwartet auch keiner von mir. Trotzdem glüht da die Gruppe vor Nachrichten. Und nachschauen muss man ja zwischendurch trotzdem. Könnte ja auch wieder um das nächste Treffen gehen.

Natürlich kann man die Gruppen auch „ruhigstellen“, sodass man die neuen Nachrichten nicht mehr angezeigt bekommt. Aber das ist für mich irgendwie wie beim Gespräch mit dem Mann auf Durchzug schalten, weil gerade die Lieblingsserie kommt.

Mein Rat: Falls Euch ein Gruppenchat zu viel wird. Entschuldigen und austreten. Wenn was ist: schreibt mir. Und ich spreche da aus Erfahrung. Bin sogar schon einmal aus einer größeren Familiengruppe ausgetreten, weil mich die vielen Nachrichten zu sehr gestresst haben. Zum Glück hat mir das keiner übel genommen… Hoffe ich.

Bild: Sophie Wolter


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