Life at 30: Einfach mal spontan sein

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Was mir manchmal etwas schwer fällt? Spontanität. Dabei tut es doch immer wieder so wahnsinnig gut, wenn man einfach mal spontan sein kann.

Definitiv meine Stärken: Planen und organisieren. Ganz oldschool schreibe ich dafür Termine in ein kleines hellblaues Moleskine-Kalenderbuch. Allerdings nicht so hübsch mit durchdachten Farben wie bei diesen Bullet Journals. Oft richtig hässlich und mit Durchstreichen und unterschiedlichen Kulli-Farben. Für das letzte Wochenende stand da eigentlich ein Besuch von Freunden aus einer anderen Stadt. Als der dann abgesagt wurde, waren wir am Samstag so richtig spontan.

Beim Frühstück wussten wir noch nicht, was wir unternehmen würden und gefühlt eine halbe Stunde später saßen wir im Auto nach Sankt Peter-Ording an der Nordsee, um dort im Haus unserer Freunde das gesamte Wochenende zu verbringen.

Und ich? War mit so viel Spontanität kurz mal so richtig überfordert. Boom! Mein Gehirn explodierte! Ein Gedanke im Kopf überschlug sich mit dem anderen. „In der nächsten Woche bin ich doch unterwegs. Muss so viel vorarbeiten. Und dann kommen wir mit einem Berg Wäsche am Sonntagabend spät zurück. Dabei ist Montag doch so viel zu tun.“ Dann atmete ich einmal tief durch. Bekam vom Mann einen kleinen positiven Schubs à la „schaffst Du schon alles“. Und konnte so spontan sein.

Einfach mal spontan sein und das Wochenende am Meer verbringen…

In diesem Sommer sind wir tatsächlich viel häufiger spontan ans Meer gefahren. Oft einfach nur für einen Tag. Morgens hin, abends zurück. Und jedes Mal, wenn wir dann Zuhause angekommen den Sand aus den Taschen schüttelten, haben wir uns angestrahlt. „Das war so eine verdammt gute Idee.“

Ich merke immer wieder: Die schönsten Momente entstehen häufig aus Spontanität und nicht aus langer Planung. Nehmen wir nur mal Partys und Anlässe wie Silvester und Co. – eigentlich sind doch die spontanen Abende meist die schönsten. Nicht viel Mühe, einfach ein „jeder bringt was mit“. Wenn man keine Erwartungen hat, die dann auch natürlich nicht enttäuscht werden können.

Das finde ich tatsächlich so besonders schön am spontan sein. Dass man sich einfach treiben lässt. Für jemanden wie mich, der gern plant, ist das auch manchmal kurz eine Überwindung. Dazu, den Kopf wirklich auszuschalten. Aber nach der kurzen „Gehirn-Explosion“ atmete ich tief durch, nahm ein klein wenig Arbeit einfach mit, damit mich der Montag nicht so überrollt. Und wir fuhren los. Und diese beiden Tage waren dann sowas von schön und fühlten sich verdammt nach Urlaub an.

Einfach mal spontan sein. Nicht immer alles planen wollen. Und dann den Moment in vollen Zügen genießen. Herrlich!

Bild: Sophie Wolter


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