Wie lange hält die knallharte Snapchat-Realität wohl an?

In: Lifestyle
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Ungeschminkt, direkt aus der eigenen Wohnung – so ist Snapchat aktuell. Und gerade diese Unmittelbarkeit lieben wir an unserer neuesten Social Media App. Aber wie lange wird das noch so sein?

Snapchat ist das „New kid on the block”, wir probieren uns alle aus, versuchen die Scheu vor der eigenen Stimme zu überwinden (zumindest die Nicht-YouTuber unter uns) und haben vor allem eins: Spaß.

Snapchat? Einfach mal was „raushauen”

Auf Snapchat wird geteilt, was gerade passiert. Bei mir zum Beispiel der Besuch auf einem Press Day, der grüne Smoothie am Morgen oder die Yoga-Session am Abend. Weil Instagram nicht mehr „instant” ist, nutzen wir Snapchat „um schnell was rauszuhauen”. Muss auch nicht immer nur hübsch sein, ist ja schließlich nach 24 Stunden ohnehin wieder weg.

Und genau das ist es doch, was wir – und die Snapchat-Follower – lieben. Das Behind the Scenes und das So-sieht-sie-also-ohne-Photoshop-aus.

Ist der Weg zur perfekten Inszenierung auch auf Snapchat unausweichlich?

Kürzlich bekam ich allerdings mit, wie sich Bloggerinnen über die neuen Snapchat-Filter unterhielten. Damit sieht die Haut auch gleich viel weicher aus und sowieso bekommt man einen tollen Glow. Mein erster Gedanke: „Noooooo!” – Ich will die Entwicklung am liebsten festhalten, die Realität real bleiben lassen. Möglichst ungefiltert. Inszenieren wir uns auf Snapchat bald so wie auf Instagram?

Schließlich wird Snapchat auch für Kooperationen immer interessanter, wird bei einigen Bloggern schon im Package mitverkauft. Da möchte man sich natürlich ins richtige Licht setzen. Der Kunde soll den Pickel am Kinn ja vielleicht nicht unbedingt auf seinem Screenshot sehen.

Hoffentlich wird das dem unmittelbaren Posten von lustigen, interessanten (und manchmal auch ziemlich schwachsinnigen) Momenten auf Snapchat nicht bald zum Verhängnis. Snap as you are!

Achso, falls Ihr mir und meinen Snapchat-Verrücktheiten folgen möchtet: suelovesnyc suchen.

Pic: Romanus Fuhrmann



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