Warum man auch mal nichts sagen sollte

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Diese Woche hat mich eine Rede zu Tränen gerührt. Und die prompte Social Media Antwort veranlasst mich zu diesem Artikel. Warum man auch mal nichts sagen sollte.

Mein Vater hat mir vor Jahren schon einen Spruch beigebracht. „Sometimes it is better to keep your mouth shut and be thought a fool. Than to open it and remove all doubt.” (In etwa: Manchmal ist es besser den Mund geschlossen zu halten und für einen Narren gehalten zu werden. Als ihn zu öffnen und jeden Zweifel auszuräumen.) In Zeiten von Social Media denke ich mir das wirklich oft. Zu oft…

Die Rede und die sofortige Twitter-Antwort diese Woche – Ihr wisst schon wovon ich spreche. Aber das war wirklich nicht der einzige Moment, in dem ich diese Woche an den Spruch dachte.

Manchmal sollte man lieber nichts sagen – Schweigen ist Gold

Social Media macht es uns leicht, sofort unsere Meinung in die ganze Welt herauszuposaunen. Irgendwie ist man ja auch sicher versteckt, zeigt nicht im echten Leben sein Gesicht und nutzt Tasten als Stimme.

Da ist es einfach zu allem eine Meinung zu haben. Auch wenn diese vorher vielleicht nicht ausreichend durchdacht wurde. Und das ärgert mich. All diese Facebook-Kommentare auf Nachrichtenseiten, die man gar nicht mehr lesen will. Jeder weiß alles besser, jeder muss kommentieren. Auch wenn er eigentlich gar keine Ahnung vom Thema hat.

Dazu dann noch twitternde Staatsoberhäupter. Meine Maus wandert zum roten Punkt links oben im Browser-Fenster…

Ich bin digital native. Lebe und liebe das Internet. Aber zu oft denke ich mir: Wenn Du nichts zu sagen hast, dann sei doch einfach mal still. Denn Schweigen und Stille ist nichts schlechtes. Du musst nicht zu allem Deine Meinung sofort herausschreien oder wohl eher heraustippen. Probier es doch einfach mal aus.

„Sometimes it is better to keep your mouth shut and be thought a fool. Than to open it and remove all doubt.”

Pic: Dennis Kayser



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