Warum Du auch mal keinen Plan haben solltest

In: Lifestyle
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Meine schönsten Wochenenden seit langem? Von außen betrachtet so langweilig und 08/15. Aber aus einem Grund einfach unglaublich schön.

„Was machst du am Wochenende?” – Eine der (!) Smalltalk-Fragen schlechthin. Klar, an den einzigen freien Tagen in der Woche muss nicht nur möglichst viel erledigt, sondern auch möglichst viel erlebt werden.

Ein durchgeplantes Wochenende kann schön sein – aber richtig glücklich war ich in letzter Zeit als ich mal keinen Plan hatte. Für Persönlichkeiten wie mich eigentlich kaum denkbar. Ich suche immer nach „closure” – also nach dem Gefühl etwas erledigt zu haben – und wenn’s nur um die Wäsche oder den Abwasch geht.

Da aber unsere Tage unter der Woche schon so vollgestopft sind und sogar die Freunde für den Abend oder das Mittagessen mit der Kollegin in den randvollen Terminkalender geschrieben werden müssen, müssen wir am Ende der Woche auch mal den Kalender in die Ecke werfen.

„Was machst du am Wochenende?” – Keine Ahnung, noch nichts geplant! Und damit meine ich nicht: den ganzen Tag auf dem Sofa rumliegen und vor sich hin dämmern.

Eines meiner schönsten Wochenenden diesen Sommer war so alltäglich – aber gerade das hat es schön gemacht. Mit dem Freund zu IKEA – Köttbullar in sich reinstopfen, endlich das Schuhregal zusammenbauen, einkaufen, aufräumen, Samstagabend entspannt essen gehen und den Hafen genießen und sonntags Tretboot fahren. Aber nicht nach Stundenplan. Wir haben einfach in unserer Zeit das gemacht und erledigt, was wir gerade wollten.

Klingt auch nach viel zu tun? Aber eben nicht nach einem Plan! Und mit dem Lieblingsmenschen kann auch ein Trip zu IKEA super lustig sein.

Nicht schon Montags überlegen, wie man am besten sein Wochenende vollstopfen kann, tut zwischendurch (auch der Beziehung) richtig gut – probiert’s mal aus!



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