Von einer vermasselten Wochen-Challenge…

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Also diese mentale Wochen-Challenge habe ich so richtig in den Sand gesetzt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Warum das aber gar nicht schlimm ist?

Ihr erinnert Euch sicherlich… Vor einer Woche hatte ich mir für die Tage auf Mallorca mal wieder eine meiner geliebten Wochen-Challenges ausgedacht. Dieses Mal wollte ich jeden Tag – sei es auch nur für fünf Minuten – meditieren. Hatte mir dafür sogar eine App aufs Smartphone geladen. Ready, steady, ommmmm – sozusagen.

Warum ich die Meditieren-Wochen-Challenge so richtig vermasselt habe?

Eigentlich dachte ich, dass das eine super Urlaubs-Challenge wäre. Schließlich wollte ich in dieser Woche vor allem eins: Relaxen. Aber vielleicht liegt es auch gerade daran, dass aus dem Meditieren nichts geworden ist. Und mit nichts meine ich auch nichts. Nicht ein einziges Mal habe ich meditiert. Nicht einmal die Meditations-App auch nur angetippt.

Warum ich das allerdings ziemlich gut finde? Statt mir selbst eine Relax-Aufgabe zu stellen, habe ich das Meditieren einfach in meinen Urlaubsalltag eingebaut. Okay, nicht in dem Sinne, in dem ich mir vorher die Challenge vorgestellt hatte. Also so ganz typisch mit überkreuzten Beinen auf dem Boden sitzend mit laufender App oder Entspannungsmusik.

Aber so war meine mentale Entspannung vielleicht sogar effektiver. Wenn ich nämlich einfach am Strand lag und über das Leben nachgedacht habe. Oder zumindest tagsüber mal wirklich ein, zwei Stunden nicht an den nervigen Engagement-Rückgang auf meinem Instagram-Account nachgedacht habe. Oder an andere To-Dos die in Hamburg warten.

Ich habe einfach das Hier und Jetzt genoßen und dabei auch entspannt. Und sogar über mein Leben reflektiert. Ganz ohne Challenge, ganz ohne App. Und vor allem: ganz ohne Druck. Dabei geht es doch beim Meditieren auch, oder?

Deshalb habe ich für mich die Meditieren-Challenge eigentlich nur wortwörtlich in den Sand gesetzt. Nämlich am Strand, wenn ich nur das Meer rauschen hörte und ganz bei mir selbst war.



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