S.O.S. Winterhaut: 5 Tipps wie eure Haut fit für den Frühling wird

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Bei der Kälte im Moment habe (nicht nur) ich mit trockener und sensibler Haut zu kämpfen. Draußen Winterluft, drinnen trockene Heizungsluft – nicht gerade die perfekten Voraussetzung für schöne Haut. Ich habe Nadine Burkhardt, Hausleitung des Eucerin Haut Institutes hier in Hamburg und Expertin in Sachen Haut, gefragt, welche Pflege die Haut jetzt braucht. Grundsätzlich gilt auf jeden Fall: Neben der richtigen Pflege sind eine gesunde und ausgewogene Ernährung, sowie ein ausgeglichener Wasserhaushalt von Bedeutung. Also viel trinken!

Hier sind die 5 Tipps für schöne Haut im Winter:

1. Die Haut leidet im Winter unter Feuchtigkeitsmangel, deshalb solltet Ihr im Winter eine milde Reinigung (Reinigungsmilch oder milder Schaum) verwenden. Gels trocknen die Haut jetzt zu sehr aus. Besonders mild, aber gründlich sind Reinigungsöle. Auch Reinigungslotionen mit Mizellen-Technologie eignen sich hervorragend für eine milde Gesichtsreinigung.

2. Bei normaler Haut solltet Ihr im Winter auf eine reichhaltigere Tagescreme zurückgreifen, Fluids sind jetzt nicht ausreichend. Ein feuchtigkeitsspendendes Serum kann unterstützend unter der Tages- und Nachtpflege angewendet werden. Aber Vorsicht bei unreiner Haut: eine reichhaltige Creme kann leider auch zu Pickeln und Mitessern führen. In dem Fall empfiehlt Nadine Burkhardt, diese Gesichtscreme durch eine pflegende Feuchtigkeitscreme zu ersetzen und die besonders trockenen Stellen besser mit einer Maske (ein bis zwei Mal pro Woche) zu verwöhnen. Der regelmäßige Besuch bei der Kosmetikerin kann das Hautbild auch entscheidend verbessern.

3. Auch die Körperhaut braucht in den kalten Wintermonaten eine intensivere Pflege. Gerade Schienbeine und Ellenbogen können schuppig und kratzig sein, denn hier sind besonders wenige Talgdrüsen und die Haut ist dünner, sodass sie noch schneller austrocknet. Durch Rasieren, Waxing und Ähnliches wird sie zusätzlich stark beansprucht. Deshalb hilft es, die Haut alle vier Wochen zu peelen. Ein Peeling kann man auch selber aus feinem Zucker und Bodylotion oder Meersalz und Körper-Öl herstellen. Die selbstgemachten Peelings solltet Ihr aber ausschließlich am Körper verwenden, nicht im Gesicht. Eure Gesichtshaut ist dünner und empfindlicher als die restliche Haut am Körper. Zum Eincremen nach dem Peeling eignen sich besonders gut reichhaltige Cremes mit Lipiden und Feuchtigkeit oder ein Körper-Öl, welches beim Einmassieren auch gleich die Durchblutung anregt. Danach wird einem auch richtig schön warm. Rückfettende Duschgele und Öle sorgen für eine weiche Haut.

4. Raue oder aufgesprungene Lippen sind im Winter keine Seltenheit. Lippen verfügen über keine eigenen Talgdrüsen. Daher fällt die Versorgung durch nahrhafte und pflegende Fette sehr gering aus. Hier hilft ein Lippenpeeling aus der Apotheke oder Parfümerie oder aber man peelt die Lippen alle vier bis fünf Wochen mit einer weichen Kinder-Zahnbürste. Anschließend solltet Ihr sie dick eincremen. Besonders weich werden die Lippen, wenn man sie mit reichhaltigen Lip Balms auf Wasser-in-Öl-Basis bestreicht, die sowohl fett- als auch feuchtigkeitsspendend sind. Bitte auch darauf achten, nicht auf die Lippen zu beißen oder sie abzulecken, denn dadurch trocknen die Lippen noch mehr aus.

Und wie wird die Haut jetzt fit für den Frühling?

5. Nach den kalten Wintermonaten ist die Haut trocken und sieht dadurch leider oft fahl und grau aus. Als Vorbereitung auf den Frühling sollten wir diesen Grauschleier auf der Haut zuerst entfernen und die Haut mit der entsprechenden Pflege auf die ersten Sonnenstrahlen im Frühling vorbereiten. Hier empfiehlt Nadine Burkhardt die Anwendung eines herkömmlichen Peelings zum Lösen der abgestorbenen Hautzellen oder aber einen Termin bei der Kosmetikerin für eine effektive Gesichtsbehandlung, wie zum Beispiel die Mikrodermabrasion. Die kosmetischen Behandlungen sind der Grundstein für die Pflege zu Hause. Hierbei ist eine kontinuierliche und konsequente Anwendung der Pflegeprodukte zu Hause jedoch notwendig, um Erfolge zu sehen und zu spüren. Eine wichtige Rolle bei den Pflegeprodukten spielt dabei die Tagespflege. Sie muss jetzt nicht mehr so reichhaltig sein und kann wieder leichter werden. Ganz wichtig ist natürlich aber auch der richtige Sonnenschutz, denn auch die ersten Strahlen können schon kräftig sein und die Haut ist nicht mehr an Sonnenstrahlen gewöhnt. Eure Tagespflege sollte also auf jeden Fall mindestens Lichtschutzfaktor 30 enthalten.

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