Jetpeel im Versu(e)chskaninchen-Test

In: Beauty
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Schnödes Peeling Zuhause oder Standard-Gesichtsbehandlung bei der Kosmetikerin? So yesterday! Gerade sprechen alle Beauty-Lover nur noch von Jetpeel. Klingt spacig und deswegen musste ich es natürlich sofort ausprobieren.

Ehrlich gesagt hatte ich vor dem Jetpeel ein paar Bedenken. Warum? Weil ich am Abend noch auf eine Party eingeladen war und Angst vor dem Samantha-Effekt hatte. Ihr wisst schon, als Samantha aus Sex and the City mit knallrotem Gesicht nach einer Kosmetikbehandlung auf einem Event auftauchte. Nach dem Jetpeel sah ich aber aus wie vorher (nur ohne Augen-Make-up, das natürlich abgeschminkt wurde). Der Beweis: Das Foto oben ist das ungeschminkte „Nachher-Foto” (deswegen auch die Sonnenbrille, ein bisschen eitel ist man dann ja schon noch. Obwohl… unten seht Ihr ja auch das „Währenddessen-Foto”).

Jetpeel – Was ist das überhaupt?

Habe ich vorhin nicht spacig geschrieben? Das beschreibt es ziemlich gut. Das Regenerationssystem nutzt nämlich eine Technik aus der Luft- und Raumfahrt. Aus mikroskopisch kleinen Düsen gelangt mit Überschall-Geschwindigkeit ein Wasser-Gasgemisch auf die Haut und trägt sanft die obere Hautschicht ab. Gleichzeitig bringt es Sauerstoff tief in die Dermis ein. Dadurch wird die Haut massiert und gereinigt und der Kühleffekt regt zudem die Durchblutung an.

Im zweiten Schritt wird der Winkel, in dem das Jetpeel-Gerät gehalten wird, auf 90 Grad geändert und es werden hochwirksame Substanzen in die Haut eingebracht. Die ist durch das Peeling in Step 1 natürlich besonders aufnahmefähig. Was in die Haut eingebracht werden kann? Zum Beispiel Gylcolsäure (Fruchtsäure), hochkonzentriertes Hyaluron oder Vitamine. Bei mir hat Katja Radtke, die Gründerin von Bellapelle Hamburg, die mich netterweise zum Jetpeel-„Versu(e)ch” eingeladen hat, auch noch Couperose Concealer Fluid verwendet. Das Fluid stärkt die Gefäßwände und repariert kapillare Schäden (wie bei meiner Rosacea auf den Wangen).

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Die ungeschminkte Wahrheit während der Jetpeel-Action

Und wie fühlt sich so ein Jetpeel-Erlebnis an?

Super erfrischend! Mir war an dem Tag so warm als ich ins Bellapelle-Studio kam, dass ich das kühlende Peeling als total angenehm empfand. Der Aufsatz am Jetpeel sieht etwa so aus wie ein Kugelschreiber und berührt das Gesicht aber nicht. Also kein Staubsauger-Feeling wie bei der Microdermabrasion. Und es ist wirklich kalt, aber nicht unangenehm. Das Peeling merkt man nur sehr schwach, es ist – wie Katja so schön sagte – ein Gefühl als würde man „gekärchert” (wie wenn man mit dem Hochdruckreiniger den Balkon sauber macht). Tut nicht weh, ist schön kühl und wenn in Part 2 die Stoffe in die Haut gebracht werden, riecht’s meist auch noch gut.

Das einzig leicht Unangenehme war das kurze Ausreinigen, was aber ja weniger mit dem Jetpeel zu tun hat, sondern mit der normalen Kosmetikbehandlung. Jetpeel an sich hat weder weh getan, noch war meine Haut danach gerötet oder hat gespannt.

Mein Jetpeel-Fazit

Ich bin Fan! Schon länger hatte ich nach einer schonenderen Variante der Microdermabrasion gesucht – und voilà hier ist sie. Obwohl ich sehr empfindliche Wangen und teilweise Probleme mit Rosacea habe, hatte ich nach der Behandlung überhaupt keine Rötungen auf den Wangen. Klar, ein paar kleine Mini-Schwellungen, wo die Unreinheiten herausgeholt wurden (kennt man ja nach dem Kosmetik-Besuch), aber im Großen und Ganzen sah meine Haut einfach toll und strahlend aus. Einziger Wehrmutstropfen: Jetpeel ist wirklich nicht ganz billig (liegt am teuren Gerät). Allerdings bietet z.B. Katja bei Bellapelle auch eine Einsteiger-Variante für unter 100 Euro an. Da wird dann nur ein Wirkstoff in die Haut gebracht und man hat aber natürlich vorher trotzdem den tollen Peeling-Effekt und die Behandlung mit der zellerneuernden Glycolsäure.

Ihr könnt Jetpeel übrigens auch im Sommer machen, solltet Euch aber 1-2 Tage danach aber nicht direkt der Sonne aussetzen. Ich werd’s wieder machen – aber dann ohne Euch via Snapchat (suelovesnyc) mitzunehmen wie dieses Mal.



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