Fomo? Keine Angst, Du verpasst schon nichts

In: Lifestyle
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Nach Yolo kommt jetzt Fomo. Nein, damit meine ich kein süßes neues Elmo-Viech aus der Sesamstrasse. Fomo steht für „fear of missing out”. Warum das eine große Angst unserer Generation Y ist?

Samstagabend – ich mache Yoga und schaue danach allein einen Film. Warum? Bei all dem täglichen Stress braucht man auch mal seine Auszeit. Muss durchatmen, um glücklich sein zu können. Für viele ist das allerdings undenkbar. Ist doch S-a-m-s-t-a-g-a-b-e-n-d!

Fomo: Hast Du nicht Angst etwas zu verpassen

Über Social Media sehen wir ganz à la Telekom-Werbung: Alle anderen erleben viel mehr als wir. Wir sitzen nach einem Arbeitstag auf der Couch und sehen auf Instagram & Co.: Rucksacktouren durch Indonesien, Bungeesprünge aus Südafrika. Partynächte auf der Paris Fashion Week. Und wir? Ja wir sitzen hier einfach und essen unser Käsebrot (Abendbrot? Wie spießig!).

Dadurch, dass „etwas zu erleben” einer der Hauptantriebe unserer Gen Y ist, haben wir auch dauernd das Gefühl, wir erleben vielleicht nicht genug. Ist der Ibiza-Urlaub wirklich „genug Erlebnis” – oder müssten wir eigentlich vier Wochen nach Asien?

Statt einen Abend mit der besten Freundin mit Sushi und Film zu genießen, wird sofort diskutiert: „Es ist Wochenende. Eigentlich müssten (!) wir doch feiern gehen. Oder?” Auch wenn wir eigentlich richtig Lust auf relaxen und quatschen haben. Und warum? Weil wir sonst etwas verpassen könnten!

Stress haben wir doch schon genug in Arbeit, Studium und Co. – warum also bitte auch noch immer in der Freizeit stressen?!

Und was verpassen wir denn? Einen schlechten DJ, überteuerte Drinks? Do more of what makes you happy. Und wenn das ein Abend mit der BFF auf der Couch ist, dann ist das genauso „yolo” wie der Bungeesprung von einer Brücke in Südafrika.

Versuch nicht mit Deinem Leben mitzuhalten – sondern mach worauf Du wirklich Lust hast.



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