Feierabend? Ist doch so oldschool!

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Und mit der Überschrift meine ich jetzt nicht nur die Hipster, die in den Start Ups absichtlich keinen Feierabend machen wollen. Und stattdessen auf Facebook und YouTube verweilen, nur um nicht als erster nach Hause zu gehen…

Feierabend? Das waren noch Zeiten. Da ließ man um Punkt 18 Uhr Zettel und Stift (!) fallen und verließ fluchtartig das Büro. Das Wort wurde mit Freizeit, gemütlichem Abendessen zu Hause oder einem Drink in einer Bar um die Ecke assoziiert. Mit Freude und Freiheit.

Der Feierabend hat einen richtigen Imagewandel hingelegt

Mittlerweile hat der Feierabend aber ein richtig schlechtes Image bekommen. Die Generation-Y (meine Generation…) drückt sich in den Office-Räumen so lange wie möglich rum. Egal, ob noch was zu erledigen ist oder nicht. Man will ja schließlich sein Workaholic-Image erhalten. Selbst wenn man in der Arbeitszeit alle To Dos abgehakt hat (und noch mehr!). Pünktlich nach Hause gehen? No way!

Ein Ende des Arbeitstages? In Zeiten von Laptop-mit-nach-Hause-nehmen und Mails-aufs-Handy auch gar nicht so einfach festzulegen. Das wollen wir ja aber auch gar nicht. Schließlich kämpfen wir alle gerade um flexiblere Arbeitszeiten, mehr Home Office und so weiter. Und das hat auch riesige Vorteile. Besonders in kreativen Berufen. Schließlich ist man auch mal abends um sieben am kreativsten. Fail bei einem „Nine-to-six-job”.

Die Gefahr dabei: Abschalten ist nicht drin. Weder den Computer oder das Handy. Noch den Kopf. Grenzen müssen wir uns selbst setzen. Sonst wird aus einem Job, der nur von 9 Uhr bis 18 uhr bezahlt wird, schnell ein 24/7 Job. Und wenn man selbständig ist, dann legt man ja sowieso selbst den Feierabend fest. Mein Tipp: Wenn der mal nah am nächsten Tag lag, dann sollte man sich selbst auch mal ausschlafen gönnen. So wird aus dem Feierabend eben mal ein Feiermorgen (dann aber gern ohne Drink in der Bar)!

Bild: Fabijan Vuksic



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